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	<title>2. Paradigma &#8211; Herz- und Augenhöhe &#8211; Ulrich Heister</title>
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	<description>Das Bewusstsein ist der Schlüssel zu mehr Gesundheit, Lebensfreude und Erfolg</description>
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	<title>2. Paradigma &#8211; Herz- und Augenhöhe &#8211; Ulrich Heister</title>
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		<title>Lampenfieber: Wo kommt es her? Wie geht es weg?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2015 06:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2. Paradigma]]></category>
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					<description><![CDATA[Ursachen und wirkungsvolle Methoden zur Selbstanwendung Lampenfieber und Prüfungsängste bringen viele Menschen dazu, gerade solchen Situationen auszuweichen, die sie eigentlich weiterbringen würden. Die Ängste sorgen für schlaflose Nächte und tagelanges Leiden. Sie verhindern, dass sich Potential zeigt. Sie zerstören manchmal Karrieren. Auf jeden Fall sind sie sehr, sehr unangenehm. Dabei wären sie doch eigentlich unnötig, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ursachen und wirkungsvolle Methoden zur Selbstanwendung</h3>
<p>Lampenfieber und Prüfungsängste bringen viele Menschen dazu, gerade solchen Situationen auszuweichen, die sie eigentlich weiterbringen würden. Die Ängste sorgen für schlaflose Nächte und tagelanges Leiden. Sie verhindern, dass sich Potential zeigt. Sie zerstören manchmal Karrieren. Auf jeden Fall sind sie sehr, sehr unangenehm. Dabei wären sie doch eigentlich unnötig, oder?</p>
<p>Schauen wir uns das Ganze einmal näher an: Warum bekommen wir eigentlich Lampenfieber? Vor allem aber: Was können wir dagegen tun?</p>
<h3>Dein Verstand: Helfer und Saboteur zugleich</h3>
<p>Zugegeben: Um einen Vortrag zu halten oder eine Prüfung abzulegen, brauchen wir unseren Verstand. Doch der Verstand hilft nicht nur, er kann uns auch sehr ausbremsen. Da die meisten Menschen denken, sie seien ihr Verstand oder sie besäßen diesen Verstand, kommen Probleme auf.</p>
<p>Was wir als Verstand bezeichnen, ist tatsächlich nichts als eine Abfolge von Gedanken. Diese Gedanken sind an sich substanzlos und kommen eher zufällig als absichtsvoll in unseren Kopf. Erst, wenn wir den Gedanken eine große Bedeutung beimessen, bekommen sie Macht über uns. Der Gedanke „Ich schaffe das nicht!“ ist völlig unbedeutend. Wer jedoch diesem Gedanken glaubt, geht ihm auf den Leim. Dies ist der eine Aspekt.</p>
<h3>Aus Erfahrungen werden Muster</h3>
<p>Der andere Aspekt hat mit unseren persönlichen Mustern zu tun. Diese stammen aus den Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens gesammelt haben. Jeder hat es bestimmt schon einmal erfahren, von seinen Spielkameraden ausgelacht oder lächerlich gemacht worden zu sein. Aber auch jede andere Erfahrung, die die eigene Selbstsicherheit schwächt, trägt zum Lampenfieber bei. Diese Erlebnisse ließen Muster zurück, sofern sie nicht adäquat aufgefangen wurden. Und das ist wohl in den meisten solcher typischen Lebenssituationen eher selten der Fall.</p>
<p>In bestimmten Situationen rasten diese Muster ein und setzen einen automatischen Prozess in Gang: Da wird der Top-Manager vor großem Publikum plötzlich wieder zum schwitzenden Pennäler, der kein Wort herausbringt. Oder der Einser-Student versagt im abschließenden Examen, weil das eigentlich vorhandene Wissen einer gähnenden Leere gewichen ist.</p>
<h3>Wie kann Lampenfieber gezielt angegangen werden?</h3>
<p>Natürlich sollten Sie für die Prüfung oder den Vortrag fachlich gut vorbereitet sein. Das gibt Sicherheit. Darüber hinaus leuchtet es ein, dass wiederholtes Halten von Vorträgen übt und das Lampenfieber jedes Mal etwas reduziert. Möchten Sie das Thema Lampenfieber gezielt angehen, leiden trotz Routine immer noch darunter oder wollen sich auf ein wichtiges Ereignis gut vorbereiten, ist die Anwendung von mentalen Methoden oft sehr wirkungsvoll.</p>
<p>Hierbei würde ich grundsätzlich zwei Ansätze vorschlagen: Zum einen sollten Sie Ihre sabotierenden Muster aus der Vergangenheit auflösen. Zum anderen sollten Sie lernen und üben, einen Standpunkt einzunehmen, der es Ihnen ermöglicht, den Verstand zu beruhigen und der Ihnen Sicherheit gibt. Schauen wir uns beides genauer an:</p>
<h3>1. Sabotierende Muster auflösen mit wirkungsvollen Techniken</h3>
<p>In den letzten Jahrzehnten verbreitete sich eine ganze Reihe von Methoden, die es ermöglichen, <a href="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/uberzeugungen/">persönliche Muster</a> sehr wirkungsvoll und mit einem relativ geringen Aufwand aufzulösen oder zu ändern. Dies kann nur funktionieren, wenn alle drei Aspekte des Musters berücksichtigt werden. Es müssen die mentale, emotional und energetische (bzw. neuronale) Ebene einbezogen werden. Dies ist zum Beispiel der Grund, warum „positives Denken“ nicht viel nutzt. Es setzt nur auf der mentalen Ebene an und bewirkt daher auf den anderen beiden gar nichts.</p>
<p>Eine meiner bevorzugten Methoden ist die PeD (Psychoenergetische Deprogrammierung). Diese beschreibe ich <a href="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/die-methode-einfuhrung/">hier</a> ausführlich, inklusive der <a href="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/die-methode-anleitung/">Anleitung</a>. Beobachten Sie sich dazu selbst genau! Welche Symptome treten bei Ihnen im Fall von Lampenfieber oder Prüfungsangst auf? Bearbeiten Sie diese Schicht für Schicht, bis das Muster verschwunden ist und die entspannter in Präsentationen oder Prüfungen gehen können.</p>
<h3>2. Einen sicheren Standpunkt finden</h3>
<p>Einen sicheren Standpunkt vermittelt Ihnen das Klare Sehen. Es vermindert die Identifikation mit sich selbst als Person. Das bringt eine gute Portion Gelassenheit mit sich und ermöglicht es, die Dinge zu als das zu sehen, was sie tatsächlich sind.</p>
<p>Dadurch wird die Möglichkeit, sich in Dramen zu verwickeln, massiv reduziert. Zudem stellen Sie bei der Übung sicherlich fest, dass sich Ihre Gedanken vermindern oder gar ganz zu Ruhe kommen. Keine Gedanken, kein Problem. Hier ist die <a href="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/annaherung/">Anleitung zum Klaren Sehen</a>.</p>
<h3>Fazit: Ihr Verstand kann gar nicht anders, wenn &#8230;</h3>
<p>Sicher sind die vorgeschlagenen Ansätze nichts, was man mal eben so macht. Aber Sie wollen ja vermutlich nachhaltige Ergebnisse erzielen. Beide brauchen Zeit, Übung und Commitment. Ist das vorhanden, werden sie sehr sicher dabei helfen, Ihr Lampenfieber zu überwinden.</p>
<p>Wenn Sie diese Methoden regelmäßig anwenden, dann kann Ihr Verstand gar nicht anders, als mit dem Drama aufzuhören und das zu tun, was seine Aufgabe ist: das richtige Wissen zur richtigen Zeit zu liefern und Sie ansonsten in Ruhe zu lassen.</p>
<p>___</p>
<p><em><span style="color: #808080;"><a style="color: #808080;" href="http://www.lvq.de/karriere-blog/2015/08/27/blogparade-gegen-lampenfieber-und-pruefungsangst-lampenfiebertipps/" target="_blank" rel="noopener">Mit diesem Beitrag beteilige ich mich an der Blogparade gegen Lampenfieber und Prüfungsangst der LVQ. </a></span></em></p>
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		<title>Realität gestalten</title>
		<link>https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/realitat-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 13:21:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2. Paradigma]]></category>
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					<description><![CDATA[Im zweiten Paradigma gehen wir davon aus, dass Realität gestaltbar ist. Wir sind nicht Opfer des Schicksals, sondern deren aktive Gestalter. Die meisten unbewusst,  manche bewusst. Die unbewussten Gestalter gehören dem ersten Paradigma an. Sie kennen die grundlegenden Prinzipien des Bewusstseins nicht und sind daher ihrem Schicksal ausgeliefert, kämpfen um die Erfüllung ihrer Bedürfnisse oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im zweiten Paradigma gehen wir davon aus, dass Realität gestaltbar ist. Wir sind nicht Opfer des Schicksals, sondern deren aktive Gestalter. Die meisten unbewusst,  manche bewusst. Die unbewussten Gestalter gehören dem ersten Paradigma an. Sie kennen die grundlegenden Prinzipien des Bewusstseins nicht und sind daher ihrem Schicksal ausgeliefert, kämpfen um die Erfüllung ihrer Bedürfnisse oder erschaffen immer wieder unerwünschte Ereignisse. Hier schauen wir uns nun an, wie es anders gehen kann. Wie wir unser Leben selbst bestimmen können. Und das bezogen auf jeden beliebigen Lebensbereich.</p>
<p><span id="more-496"></span>Es gibt einige wenige Prinzipien, die man kennen muss, um Realität zu kreieren. Das erste, das wichtigste ist, zu wissen, dass die eignen Überzeugungen, dass, was wir für gewiss halten, sich in unserem Leben als Realität wiederspiegeln. Ich muss also meine Überzeugungen ändern, um meine Realität zu ändern. Das zweite, was ich wissen muss, ist, dass die Vergangenheit, aus sich selbst heraus, keinen Einfluss auf mich hat. Es sei denn, ich gebe ihr die Macht im Jetzt auf mich einzuwirken. Das dritte ist, die volle Verantwortung für sich und das eigene Erleben zu übernehmen.</p>
<h3>Verantwortung</h3>
<p>Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen heißt, die Schuld oder die Ursache nicht bei anderen Menschen zu suchen, sondern bei sich selber. Sie, und nur Sie, bestimmen, was in Ihrem Leben geschieht oder nicht. Das tun Sie unbewusst oder nicht. Selbst, wenn Sie scheinbar Opfer von jemand anderem geworden sind, überprüfen Sie bei sich selber, was Sie zu dieser Situation beigetragen haben, so dass dies geschehen konnte.</p>
<p>Natürlich können Sie Ihr juristisches Recht einfordern und Wiedergutmachung verlangen. Doch auf der persönlichen Ebene ändert sich dadurch nichts. Erst, wenn Sie Ihre eigenen Muster aufgelöst haben, die die Situation herbeigeführt haben, werden Sie sich von dem Ereignis befreit fühlen und sich sicher sein können, dass dies so nicht wieder geschieht.</p>
<p>Werden Sie beispielsweise bei einem Verkehrsunfall verletzt an dem der andere die Schuld zu tragen scheint, könnte zum Beispiel die Überzeugung, dass Sie Strafe verdienen („Ich bin schuld, dass Mutter gestorben ist.“) oder selbstsabotierende Muster („Ich bin nicht gut genug, um Erfolg zu haben.“) die Ursache sein.</p>
<p>Um solche Überzeugungen zu finden, bedarf es ein wenig Mut und Selbstehrlichkeit. Die Bereitschaft sich diese einzugestehen und hinzuschauen ist unerlässlich, wenn Sie Ihr Leben wirklich ändern wollen. Muster, die Probleme schaffen, sind selten von heiterer Natur. Doch Ihre Erfolge, die sich einstellen, wenn Sie sich konsequent mit Ihrer Realität konfrontieren, werden Sie stärken und weiter ermutigen. Veränderungen liegen nie in der Komfortzone.</p>
<h3>Vergangenheit</h3>
<p>Viele Menschen die Probleme und Misserfolg in ihrem Leben haben, suchen häufig die Ursache dafür in Ihrer Vergangenheit. „Ich hatte eine schwere Kindheit.“ „Mein Vater war ein Säufer.“ „Mein Onkel hat mich immer unterdrückt.“ „Meine Mutter hat mir keine Luft zum Atmen gelassen.“ Oder so ähnlich.</p>
<p>Merken Sie sich unbedingt folgendes: Die Vergangenheit existiert nicht und hat somit keinen Einfluss auf Ihr Leben! Es sei denn, SIE geben ihr die Macht dazu. Das tun Sie, wenn Sie Ihre Vergangenheit dazu benutzen, Ihre Misserfolge, Fehlschläge, Fehlverhalten, Unglück oder sonst was zu erklären. Oder Sie halten an der Vergangenheit fest, da die bekannte Hölle sicherer scheint, als der unbekannte Himmel. Nichts zu ändern ist meistens bequemer.</p>
<p>Manche benutzen Ihre Vergangenheit dazu, eine Rechtfertigung zu haben, um keine Verantwortung übernehmen zu müssen. „Meine Eltern haben mich nie gefördert.“ „Ich war so lange krank.“ „Ich kann Männern nicht trauen, da mein Vater mich missbraucht hat.“ So etwas kann geschehen, doch es ist meistens schon lange vorbei und überlebt. Aktuell ist dies nicht mehr Bestandteil Ihres Lebens. Sie unterliegen nicht mehr denjenigen, die früher überlegenen waren und die Macht hatten. Nun können Sie Verantwortung übernehmen und Ihr Leben in die Hand nehmen. Die Vergangenheit existiert nicht. Wenn doch, dann ausschließlich in Ihrem Kopf.</p>
<p>Natürlich hinterlassen schmerzhafte und verletzende Erlebnisse Spuren. Doch diese Spuren lassen sich bearbeiten und endgültig auflösen, so dass Sie lediglich als integrierte Erinnerungen, nicht jedoch schmerzhaft oder begrenzend bleiben. Auch wenn es unmöglich erscheint. Auch wenn Sie noch so überwältigt waren. Erlebnisse prägen Überzeugungen, welche wiederum mit einer Art Energiefeld versehen sind. Daher reicht es nicht, intellektuell zu erkennen und Klarheit darüber zu bekommen, was geschehen ist und warum. Auch die energetischen Strukturen wollen erlöst werden. PeD, zum Beispiel, ist eine wundervolle Methode dazu.</p>
<h3>Überzeugungen</h3>
<p>Gewissheit gibt Überzeugungen Macht. Was Sie für wahr halten, bestimmt Ihre Gedanken, Gefühle, Handlungen, Empfindungen und die Menschen, die Ihnen begegnen. Man könnte auch sagen, Ihre gesamte erlebte Realität. Es ist selbstverständlich, dass wir natürlich auch höheren Gesetzmäßigkeiten unterworfen sind, wie zum Beispiel den Naturgesetzen. Es gibt Menschen, die etwas anderes sagen, doch ich bin noch niemandem begegnet, der sich spontan, ohne Hilfsgeräte, in die Luft erheben konnte. Aber wer weiß… Bleiben wir bei den Belangen eines Lebens innerhalb normaler Parameter.</p>
<p>Sie bekommen sehr leicht heraus, welche Überzeugen Sie haben, indem sie sich anschauen, was Sie erleben. Erleben Sie Erfreuliches, dann herrscht wohl eine Übereinstimmung von Wunsch und Realität vor. Erleben Sie weniger erfreuliches, dann tragen Sie Überzeugungen mit sich herum, die nicht mit dem übereinstimmen, was Sie erleben wollen. In dem Fall notieren Sie am besten das, was Sie erleben in einem kurzen, prägnanten Satz in der Ich-Form. Zum Beispiel: „Immer, wenn ich vor einer Gruppe spreche, werde ich unsicher und fange an zu stottern.“</p>
<p>Vorgehensweise 1: Notieren Sie einen kurzen, prägnanten Satz in der Ich-Form, der beschreibt, was Sie erleben möchten. Zum Beispiel: „Ich spreche sicher und gelassen vor Gruppen.“ Nun sagen Sie sich den Satz und schauen Sie, was der Satz in Ihnen auslöst. Es können Zweifel, unangenehme Gefühle, Gedanken, Bewertungen oder was immer sein. Lösen Sie das, was auftaucht, nun mit PeD (Psychoenergetische Deprogrammierung, Artikel Die Methode, Einführung und Anleitung) oder mit ADP (Automatische Deprogrammierung, Artikel Weitere Methoden Teil 1) auf. Machen Sie damit so lange weiter, bis Ihre beschränkenden Muster verschwunden sind oder bis die gewünschte Realität eingetreten ist. Das heißt, sie können frei und ungehemmt vor einer Gruppe sprechen. Wie lange das dauert hängt natürlich von der Komplexität Ihres Themas ab. Es kann sein, dass sich schnell Erfolge zeigen. Es können sich auch Nebenthemen zeigen, die dann auf gleiche Weise bearbeitet werden können. Es lohnt sich auf jeden Fall dran zu bleiben.</p>
<p>Vorgehensweise 2: Sagen Sie sich den Satz, der das Problem beschreibt („Immer, wenn ich vor einer Gruppe spreche, werde ich unsicher und fange an zu stottern.“) mehrfach und fühlen Sie sich in ihn hinein. Tun Sie das am besten ungestört an einem ruhigen Ort. Lassen Sie sich von Ihren Gefühlen in die Vergangenheit leiten und schauen Sie, wann Sie so etwas schon einmal, so oder ähnlich, erlebt haben. Es muss sich nicht um eine identische Situation handeln. Überprüfen Sie, ob Ihr Empfinden zu der Situation passt. Meistens sind die im Zusammenhang mit einem Problem erinnerten Situationen unangenehm oder gar schmerzhaft. Begeben Sie sich mit Gefühl und Gedanken in diese Situation hinein und erleben Sie sie mit möglichst wenig Bewertung und Widerstand. Nun lösen Sie das Erlebte mit PeD oder ADP auf. Machen Sie damit so lange weiter, bis die unerwünschte Realität aus Ihrem Leben verschwunden ist.</p>
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			</item>
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		<title>Zusammenfassung</title>
		<link>https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/zusammenfassung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 14:25:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der normale Mensch sagt: „Mein Wille geschehe &#8211; hoffentlich, ansonsten kämpfe ich darum.“ Der Magier sagt: „Mein Wille geschieht &#8211; da ich weiß, wie ich Realität gestalten kann.“ Der Befreite sagt: „Es geschehe, was immer wolle &#8211; da ich weiß, dass es mich als Person nicht gibt, sondern nur die eine Ganzheit.“ Das ist kurz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der normale Mensch sagt: „Mein Wille geschehe &#8211; hoffentlich, ansonsten kämpfe ich darum.“ Der Magier sagt: „Mein Wille geschieht &#8211; da ich weiß, wie ich Realität gestalten kann.“ Der Befreite sagt: „Es geschehe, was immer wolle &#8211; da ich weiß, dass es mich als Person nicht gibt, sondern nur die eine Ganzheit.“ Das ist kurz gesagt, das, was ich bisher in diesem Blog beschrieben habe. Etwas ausführlicher zwar, aber bei weitem nicht so detailliert, wie es hätte sein könnte. Mir ging es in den Artikeln bis hier vor allem darum, einen Überblick zu geben. Sie kennen nun die drei elementaren Paradigmen des menschlichen Daseins, haben Methoden kennen gelernt, mit denen Sie Ihr Leben selbstbestimmt gestalten können und wissen was Sie wirklich sind.</p>
<p><span id="more-488"></span>Es mag banal klingen, aber das ist das ganze Geheimnis. Mehr gibt es über das Leben als Mensch nicht herauszufinden. Sicher gibt es noch andere Methoden und in der Welt noch viele Dinge zu erforschen, Techniken zu erfinden oder unendliche Weiten zu entdecken, doch über das Menschsein, die Funktionsweise des menschlichen Lebens ist das alles. Alles was noch hinzukommt füllt den Raum mit weiteren Erscheinungen, macht das Leben spannend und gibt dem Gewahrsein Inhalt. Doch der klare, gewahre Raum wird immer die letzte, absolute Instanz bleiben. Es gibt keinen gottgegebenen Sinn und keine höhere Macht. Wenn, dann entspringen Sie der eigenen Imagination.</p>
<p>Also können wir uns ins Leben stürzen und es genießen. Niemanden kann etwas geschehen.  Sie wissen warum. Sie können nun Ihre spirituelle Suche einstellen und die Selbstverwirklichung an den Nagel hängen. Sie sind da, wo sie hin wollen. Immer. Und während Sie genau da sind, können Sie natürlich auch Ihr Leben nach Ihren Wünschen gestalten. Wenden Sie die im zweiten und dritten Paradigma beschriebenen Methoden, Übungen und Experimente an. Tun Sie, was Sie wollen. Sie brauchen niemanden zu gefallen, nichts zu erreichen und niemanden über sich zu stellen.</p>
<p>Den meisten Menschen gefällt es, das eigene Leben selbst zu gestalten und es damit genussvoller und spannender zu machen. Es macht aus den Opfern des Schicksals Macher und das Ego wird ermächtigt. Es gibt Selbstwert und Selbstvertrauen. Selbstverwirklichung wird heutzutage sehr geschätzt. Damit gibt es gesellschaftliche Anerkennung noch oben drauf. All das ist völlig in Ordnung. Die Person braucht das.</p>
<p>Das macht Spaß, sicherlich, doch es kommt der Moment, in dem jedes Erleben fade wird. Ich wusste an einem bestimmten Punkt, dass es wunderbar funktioniert Realitäten zu kreieren. Aber auch das war, wie alles, irgendwann durch erlebt. Wurde etwas, das zuvor als sehr erstrebenswert galt, lange genug erlebt, tief genug gefühlt oder nach langem Mühen endlich erreicht, wurde es obsolet. Das ist, in der Regel, im ersten und zweiten Paradigma so. Dann geht die Reise weiter. Etwas neues Anstrebenswertes wird gesucht und gefunden. Und am Ende fragt man sich, ob man da angekommen ist, wo man eigentlich hin wollte.</p>
<p>Man guckt zurück und sagt sich, dass man ja doch ein schönes Leben geführt hat. Viele Ziele wurden gesetzt und erreicht. Doch angekommen ist niemand, denn es blieb unbemerkt, dass man zu jeder Zeit schon da war, wo man hin wollte. Grundsätzlicher Friede und Erfüllung gibt es nur im dritten Paradigma.</p>
<p>In den folgenden Artikel lesen Sie, an Beispielen und erfahrungsbezogen, wie Sie Ihr Leben gestalten, Klarheit gewinnen und Krisen meistern können. Darüber hinaus können Sie Ihre Kenntnisse über die Gesetze des Bewusstseins vertiefen und etwas über die Prinzipien der Heilung erfahren.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weitere Methoden Teil 2</title>
		<link>https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/weitere-methoden-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 14:05:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Wie bereits gesagt, liegt jede Form von Unwohlsein, wie zum Beispiel Stress, Angst, Minderwertigkeitsgefühle, Hilflosigkeit, Verwirrung, Haltlosigkeit oder Unsicherheit darin begründet, dass wir eine Dissonanz mit der Realität, mit dem, was ist, haben. Daher sind die besten Ansätze damit fertig zu werden die, die uns wieder in Frieden bringen, mit dem was wir erleben. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Wie bereits gesagt, liegt jede Form von Unwohlsein, wie zum Beispiel Stress, Angst, Minderwertigkeitsgefühle, Hilflosigkeit, Verwirrung, Haltlosigkeit oder Unsicherheit darin begründet, dass wir eine Dissonanz mit der Realität, mit dem, was ist, haben. Daher sind die besten Ansätze damit fertig zu werden die, die uns wieder in Frieden bringen, mit dem was wir erleben. In diesem Artikel stelle ich weitere Möglichkeiten vor, dies zu erreichen.</p>
<p><strong><span id="more-433"></span>Stirnreflexzonen</strong></p>
<p>Angenommen, Sie haben bald ein wichtiges Gespräch und Sie fühlen sich gar nicht gut damit. Sie haben Angst etwas falsch zu machen, machen sich Sorgen, dass es schief geht, Sie mögen einige der anwesenden Personen nicht, befürchten aus Versehen Interna auszuplaudern, fühlen sich überfordert oder/und Sie befürchten die richtigen Worte nicht zu finden.</p>
<p>Setzen Sie sich an einen Tisch, stützen Sie die Ellenbogen auf den Tisch und legen Sie Zeige- und Mittelfingen beider</p>
<div id="attachment_779" style="width: 163px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/wp-content/uploads/2011/04/Stirnhöcker-uh-200-hoch.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-779" class="wp-image-779 size-full" title="ML" src="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/wp-content/uploads/2011/04/Stirnhöcker-uh-200-hoch.jpg" alt="" width="153" height="200" /></a><p id="caption-attachment-779" class="wp-caption-text">Lage der Stirnbeinhöcker</p></div>
<p>Hände auf die beiden Stirnbeinhöcker an Ihrer Stirn. Die Abbildung zeigt, wo die Stirnbeinhöcker liegen. Sie können die kleinen Erhebungen leicht tasten.</p>
<p>Nun stellen Sie sich Ihre zukünftige Situation, das Gespräch, mit allen Aspekten, die Ihnen ein ungutes Gefühl machen vor. Fühlen Sie die Empfindungen, die Sie jetzt dazu haben und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit gleichzeitig auf die Fingerspitzen, die Ihre Stirn leicht berühren. Bleiben Sie bei einem Gefühl so lange bis es sich auflöst und sie ein leichtes Pulsieren in den Fingerspitzen fühlen. Dann gehen Sie zur nächsten Empfindung. Machen Sie das so lange, bis Sie unbelastet an das kommende Gespräch denken können.</p>
<p>Im Beispiel wird eine Situation behandelt, die in der Zukunft liegt. Ihre Empfindungen dazu liegen natürlich in der Gegenwart. Sind diese aufgelöst, können Sie unbelastet und unvoreingenommen in das Gespräch gehen. Wie es Ihnen im Gespräch gehen wird, weiß natürlich niemand. Aber auf jeden Fall wird es besser laufen.</p>
<p><strong>Integrieren durch Lieben</strong></p>
<p>Wenn heute von Lieben gesprochen wird, ist meistens die bedingte Liebe gemeint. Verbindung oder Zuneigung aufgrund von Versprechen oder dem Erfüllen von Erwartungen. Wenn Du mir treu bist, liebe ich Dich, oder so ähnlich. Meistens handelt es sich bei dieser Liebe um mentale oder emotionale Strukturen zweier Menschen, die sich einander ergänzen oder in Teilen ähnlich sind und sich dadurch bestätigen. Begegnen wir jemanden, der auf diese Weise zu uns passt, verlieben wir uns. Das Zusammenpassen der Muster ist die Bedingung. Sie sind in der Regel vergänglich.</p>
<p>Mein Verständnis von Liebe ist ein anderes. Liebe ist kein Gefühl oder Zustand sondern das Gewahrsein von Einssein. Dies ist das natürliche und normale Sein. Sein ist alles, was ist, auf allen Ebenen. Nichts liegt außerhalb des Seins. Trennung ist eine Angelegenheit des Verstandes. Das Sein ist wesentlich weiter und größer als der Verstand. Unser Verstand ist eine kleine Erscheinung im Sein, die das Erleben des Einzelnen massiv bestimmt. Sein ist nicht getrennt. Wenn wir wahres, ungefiltertes Sein, sozusagen um den Verstand herum, wahrnehmen, empfinden wir Liebe. Das hat nichts mit dem Menschen zu tun, mit dem wir gerade zusammen sind und auch nicht mit der Situation oder der Umgebung in der wir uns gerade befinden.</p>
<p>Wenn wir in diesem weiteren Sinne lieben, sind wir im Einklang mit dem Sein. Nun liegt es auf der Hand, was zu tun ist, wenn wir uns in einer Dissonanz befinden. Wir müssen uns in Einklang mit dem Sein bringen. Wenn wir sagen, vielleicht sogar fühlen, dass wir den Grund der Dissonanz lieben, stellt sich der Friede wieder ein. Das ist natürlich nicht immer leicht oder scheint sogar unmöglich. Was in solch einem Fall zu tun ist, erkläre ich noch.</p>
<p>Die praktisch Umsetzung sieht so aus: Sagen, denken oder fühlen Sie Liebe zur Ursache Ihres Unwohlseins oder Ärgers. Ärgern Sie sich beispielsweise über Stefan, sagen Sie zu sich selber: „Ich liebe Stefan.“ oder „Ich liebe Stefan dafür, wie er ist.“ oder „Ich liebe Stefan für das, was er mir antut.“ Rollen sich Ihre Fußnägel auf? Kann ich verstehen. Dies ist eine der härtesten Übungen. Es geht nicht darum, dass Sie Stefan um den Hals fallen. Auch nicht darum, dass Sie Ihm sagen, dass Sie Ihn lieben. Auch nicht darum, dass Sie gut finden, was er tut. Es geht darum, dass Sie sich daran erinnern, dass es nur dieses eine Einssein gibt.</p>
<p>Wie gesagt, nichts kann außerhalb des Einsseins sein. Daher auch der blöde Stefan nicht. Stefan und der Streit, oder was auch immer Sie mit Stefan haben, gehört zum Einssein und ist in ihm enthalten. Sich zu sagen, dass man liebt erinnert daran. Es gibt einen neuen, verbunden Standpunkt. Es stellt sich ein Friede mit der Situation ein, auch wenn die Situation nicht friedlich ist.</p>
<p>Also nochmal langsam: Gehen Sie schrittweise vor. Beginnen Sie mit der Quelle Ihres Unwohlseins. Ist es Ihnen nicht möglich dies zu lieben oder zu sagen, dass Sie es lieben, gehen Sie einen Schritt weiter. Im Beispiel ist es wieder Stefan oder ein Schuldgefühl.</p>
<p>1. Schritt:<br />
Ich liebe Stefan.<br />
Ich liebe das Schuldgefühl.</p>
<p>Geht es nicht, dann versuchen Sie Schritt zwei:</p>
<p>2. Schritt<br />
Ich liebe die Situation mit Stefan.<br />
Ich liebe die Situation, das Ereignis, das die Schuldgefühle auslöst.</p>
<p>Geht das nicht, dann versuchen Sie Schritt drei:</p>
<p>3. Schritt<br />
Ich liebe mich dafür, dass ich diese Situation mit Stefan habe.<br />
Ich liebe mich dafür, dass ich die Schuldgefühle habe.</p>
<p>Geht das nicht, dann versuchen Sie Schritt vier:</p>
<p>4. Schritt<br />
Ich liebe mich dafür, dass ich die Situation mit Stefan nicht lieben kann.<br />
Ich liebe mich dafür, dass ich die Schuldgefühle nicht lieben kann.</p>
<p>Spätestens dies dürfte funktionieren.</p>
<p>Es ist gar nicht notwendig, dass Sie die Liebe spüren oder sich in einem Gefühl des Einsseins auflösen. Es reicht, diesen Satz zu sagen. In der Regel stellt sich allein dadurch eine spürbare Erleichterung oder ein Perspektivwechsel ein. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie die Situation auflösen wollen. Wenn Sie Recht behalten und Stefan beschuldigen wollen oder wenn Sie meinen, Sie müssten Ihr vermeintliches Vergehen mit Schuldgefühlen bezahlen, dann wird diese Herangehensweise versagen.</p>
<p>Manche mögen es, auch wenn Sie es nicht wahr haben wollen, sich in ihren negativen Gefühlen zu suhlen. Entweder, weil dann den anderen die Schuld zugeschoben werden kann oder weil ihr Selbstmitleid ein so schönes, warmes Nest ist. Im Einssein gibt es nur Situationen. „Täter“ und „Opfer“ gehören dazu. Wer was ist, ist recht beliebig. Mal sind Sie Opfer, mal Täter. In der Summe wird es sich wohl die Waage halten.</p>
<p>In der Einheit gibt es keine Einzelereignisse. Was Sie erleben, mitsamt der Personen die beteiligt sind, den Gegenständen, der Umgebung, schlicht alles in Ihrem Wahrnehmungsfeld, ist das eine Ereignis. Da lassen sich keine Einzelteile entnehmen und irgendwelche Ursachen an Ihnen festmachen. Dies ist die Situation. Punkt.</p>
<p>Kurz: Was Sie auch immer erleben, lieben Sie es. Wenn Sie es nicht lieben können, liebe Sie sich dafür, dass Sie es nicht können. Es wird sich unmittelbar eine Erleichterung einstellen.</p>
<p><strong>Hindurchfühlen</strong></p>
<p>Alle Methoden, um Situationen, Empfindungen oder Zustände handzuhaben, die ich beschrieben habe, setzen ein gewisses Maß an Vernunft voraus. Das heißt, unser Verstand muss, wenigstens zum Teil, funktionieren. Es gibt allerdings Erlebnisse, in denen wir von unseren Gefühlen vollkommen überwältigt sind. Auch hier gibt es eine Möglichkeit damit fertig zu werden. Fühlen Sie sich durch das Gefühl oder die Gefühle hindurch. Auch hier geht es wieder darum, das anzunehmen, was ist.</p>
<p>Manche tun dies lieber allein, manche mit anderen zusammen. Die Person die dabei ist, sollte auf keinen Fall die auslösende Person sein, sondern ein Begleiter, der sich nicht überfordert fühlt und mit Ihren Gefühlen umgehen kann. Sie brauchen niemanden, der die Gefühle verstärkt, eskaliert oder auf den Sie sie projizieren können. Die Person sollte neutral und unterstützend sein. In der Regel braucht man niemanden dazu. Ich bin dabei lieber allein. Dann brauche ich auf niemanden Rücksicht zu nehmen oder werde nicht abgelenkt. Ich glaube, es gibt auch nicht sehr viele Menschen, die wertschätzend und gelassen mit solch heftigen Emotionen umgehen können. Entscheiden Sie selbst.</p>
<p>Die Anleitung ist kurz: Lassen Sie sich in das Gefühl, das Sie haben, hineinfallen und tun Sie alles, was das Gefühl will. Wüten, weinen, schreien, beschuldigen, fluchen Sie oder was auch immer nötig ist. Möglichst ungehemmt. Geben Sie Ihren körperlichen Impulsen nach. Schlagen Sie, treten Sie, schütteln Sie sich, toben Sie. Kissen, Matratzen oder Decken sind dabei hilfreich. Je intensiver Sie es tun, umso schneller werden die Gefühle entladen sein. Nur beachten Sie, dass Sie sich selbst oder andere dabei nicht verletzen. Zerstören Sie nichts, was Sie später vielleicht noch brauchen. Das ist nicht nötig.</p>
<p>Es muss allerdings gar nicht immer so dramatisch sein. Es ist eher selten so. Hindurchfühlen können Sie auch immer wenn irgendwelche Gefühle in Ihnen auftauchen. Alltäglich. Angenommen Sie bekommen im Büro einen Anruf, der Sie ärgert oder traurig macht. Oder Sie spüren spontan, ohne ersichtlichen Grund ein Unwohlsein in der Bauchgegend. Fühlen Sie es einfach. Richten Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit auf das Zentrum des Gefühls oder der Empfindung. Nehmen Sie es an und wahr. Ohne Wertung. Häufig braucht es nicht lange.</p>
<p>Meistens nehmen wir solche Empfindungen nur am Rande wahr, weil etwas anderes wichtiger erscheint oder unsere Aufmerksamkeit woanders ist. Oder wir haben eine Bewertung auf die Empfindung oder die Grundhaltung, dass es eigentlich nicht da sein dürfte. Das Empfinden kann sich dadurch über Stunden, Tage oder Wochen halten und Sie schwächen.</p>
<p>Gewöhnen Sie sich an, sobald Sie, wenn auch nur unterschwellig, ein unangenehmes Gefühl spüren, es bewusst an- und wahrzunehmen. Fühlen Sie es. Lassen Sie es da sein. Bewerten Sie es nicht. Es ist nur ein Gefühl, das da ist. Es will wahrgenommen werden. Wenn sie es tun, wird es sich bald verflüchtigen. Es wird Ihr Selbstempfinden und Ihre Handlungsfähigkeit nicht mehr einschränken.</p>
<p>Widerstand gegen ein Gefühl zu haben lässt dieses länger andauern oder verstärkt es sogar. Daher ist es NICHT sinnvoll, durch ein Gefühl hindurch zu fühlen, um es LOSZUWERDEN. Diese Intention entspringt einem Widerstand. Und dieser… Genau, Sie wissen es. Lassen Sie den Widerstand fallen. Das Gefühl ist eh da. Warum sollte es nicht bewusst gefühlt werden? Sie tun es ja schon.</p>
<p><strong>Es erkennen als das, was es ist </strong></p>
<p>Es kommt vor, dass wir uns in Gedanken und Gefühlen verlieren und mit ihnen so identifiziert sind, dass sie uns völlig vereinnahmen oder überwältigen. Zum Beispiel, wenn Sie sich sorgen, Angst haben, in einer Gedankenschleife festhängen, oder ähnlichem. Erkennen Sie das, worauf sie fixiert sind als das, was es ist.</p>
<p>Sorgen entspringen Gedanken. Erkennen Sie sie als Gedanken. Sagen Sie sich selber: „Das ist ein Gedanke“. Und sie werden bemerken, dass Sie sich von Ihren Sorgen distanzieren und sie ihre Macht verlieren. Oder wenn Sie Angst haben. Sagen Sie sich: „Das ist sein Gefühl.“ Wenn Sie sich unwohl fühlen: „Das ist eine Empfindung.“</p>
<p>Gedanken, Gefühle und Empfindungen tauchen spontan, akausal auf. Sie sind nicht Sie. Identifizieren Sie sich mit Ihnen, geben Sie Ihnen Macht. Erkennen Sie sie als das, was sie sind, lösen sie die Identifikation, Ihre Aufmerksamkeit ist befreit und der Raum öffnet sich wieder.</p>
<p><strong>Lücke im Denken</strong></p>
<p>Meistens sind wir im Betriebszustand „Autopilot“ unterwegs. Verwickelt in unsere mentalen und emotionalen Programme reagieren wir unreflektiert auf die Umgebung. Unsere Wahrnehmungsfilter dämpfen die Sinneseindrücke und die Welt erscheint im alltäglichen Einerlei. Wir sind weit entfernt von unserem wahren Wesen. Nicht, dass hieran etwas falsch wäre. Das ist, wie wir schon vorher gesehen haben, das normale Spiel des Daseins. Es gibt ein machtvolles Werkzeug das Denken „auszuschalten“ und unseren Wahrnehmungsfilter zu schwächen.</p>
<p>Stellen Sie sich selber in Gedanken folgende Frage: „Woher wird mein nächster Gedanke kommen?“ Denken Sie nicht über diese Frage nach. Stellen Sie sich die Frage und achten Sie aufmerksam darauf, was geschieht.</p>
<p>Genau: Es stellt sich eine Lücke im Denken ein. Haben Sie sie bemerkt? Stellen Sie sich die Frage wieder. Dann richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf diese Lücke. Wenn Sie die Aufmerksamkeit dort halten, stellen Sie fest, dass sich die Lücke ausdehnt.</p>
<p>Hat sich Ihr Befinden verändert? Sind sie ruhiger geworden? Stiller? Wacher? Lebendiger? War da ein Gefühl der Freude oder Leichtigkeit? Versuche Sie es noch einmal. Machen Sie Urlaub von Ihren Gedanken.</p>
<p>Mit etwas Übung kann diese Lücke sehr lang werden. Löst sie die Aufmerksamkeit auf die Lücke wieder, stellt sich der übliche Gedankenstrom in der Regel wieder ein. Doch ist es für viele Menschen etwas vollkommen Neues, den gedankenfreien Raum zu erleben.</p>
<p>Falls Sie ein Kontrollfreak sind, werden Sie Schwierigkeiten mit der Übung gehabt haben oder einen ausgesprochenen Widerstand gegen die Gedankenlücke. Macht nichts. Den Widerstand oder das Kontrollbedürfnis können Sie gut mit PeD (Artikel „Die Methode Einführung“ und „-Anleitung“) bearbeiten.</p>
<p>Ein erfülltes und entspanntes Leben ist möglich, in einer vollkommenen Offenheit und einer vollkommenen Annahme dessen, was ist. Unabhängig von den Menschen, der Situation oder den Empfindungen die gerade gegenwärtig sind. Der Person, dem Ego, ist das nicht möglich, denn es ist seiner Natur nach getrennt und begrenzt. Die „ultimative“ Methode, den „letzten“ Standpunkt und das, was danach kommt, lernen wir im dritten Paradigma kennen, wenn wir als der, der wir wirklich sind, sehen, was wirklich ist.</p>
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		<title>Weitere Methoden Teil 1</title>
		<link>https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/weitere-methoden-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 13:50:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2. Paradigma]]></category>
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					<description><![CDATA[Heil zu sein heißt im ganzheitlichen Sinne im Einklang mit dem Sein, der Realität, zu sein. Das umfasst alle Existenzebenen und -bereiche. Unwohlsein, egal welcher Stärke, auf mentaler, emotionaler oder körperlicher Ebene, ist ein Anzeichen für eine Dissonanz mit der Realität. Wenn diese ignoriert, nicht hinterfragt und nicht aufgelöst wird, kann sie sich bis hin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heil zu sein heißt im ganzheitlichen Sinne im Einklang mit dem Sein, der Realität, zu sein. Das umfasst alle Existenzebenen und -bereiche. Unwohlsein, egal welcher Stärke, auf mentaler, emotionaler oder körperlicher Ebene, ist ein Anzeichen für eine Dissonanz mit der Realität. Wenn diese ignoriert, nicht hinterfragt und nicht aufgelöst wird, kann sie sich bis hin zu körperlichen Symptomen verstärken. Die mechanistische Medizin leistet gute Dienste, diese durch Behandlungen, Operationen oder Medikamenten zu reparieren. Die wahre Ursache bleibt dabei meistens unbeachtet.</p>
<p><span id="more-428"></span>Ein kluger Mensch sagte einmal: „Wenn du gegen die Realität kämpfst, verlierst du. Immer.“ Fast alle Menschen haben die grundsätzliche Überzeugung „Es ist nicht so, wie es sein sollte“. Kennen Sie jemanden, der die Realität vollständig annimmt? Wahrscheinlich nicht. Die mentalen Konzepte und Vorstellungen unseres Egos hindern uns daran. Die Realität anzunehmen heißt nicht ein blauäugiger, unkritischer Jasager zu sein. Im Gegenteil. Es bedeutet, das was ist, ungefiltert, unmittelbar und urteilsfrei wahrnehmen zu können und im vollen Umfang zu erfassen.</p>
<p>Die Realität ist das, was ist. Sie ist also schon vollendet. Welchen Sinn hätte es dagegen anzukämpfen? Ist es nicht viel besser Situationen, die sich stellen, annehmen zu können und im besten Sinne zu nutzen? Dies geht nicht, wenn wir vorgefasste Konzepte, Konditionierungen oder Begrenzungen haben. Im Folgenden stelle ich Methoden vor, die sehr nützlich sind, um mit sich, den umgebenden Menschen und der Welt Frieden zu schließen. Wenn Sie dies tun, können Sie magische Momente erleben.</p>
<p>Unsere Entscheidung es anders haben zu wollen, als es ist, ist das größte Problem. Das Ego hat nicht den Überblick, um in allen Belangen richtig zu entscheiden. Es ist begrenzt und handelt meistens aus Angst. Deaktivieren wir diesen Autopiloten und trauen uns ungeschönt wahrzunehmen, was wirklich ist, stellt sich Erfüllung ein. Feinde verwandeln sich in Freunde, Hindernisse in Gelegenheiten und Hemmnisse in Fähigkeiten.  Einfach weil das, was sich gegenwärtig zeigt, vollkommen ist. Immer. Ich weiß, Ihr Ego sieht das anders. Jedes Ego sieht das anders.</p>
<p>In den beiden Artikeln zuvor habe ich Ihnen eine Methode vorgestellt, die es Ihnen ermöglicht, grundsätzliche Lebensmuster zu ändern. Nun befassen wir uns mit weiteren, die unmittelbar im Alltag angewendet werden können. Sie erscheinen vielleicht (zu) simpel. Glauben Sie mir, sie sind sehr hilfreich und machtvoll. Lassen Sie sich von ihrer Einfachheit nicht irritieren. Jemand sagte einmal, alles würde immer einfacher, je mehr man sich dem innersten Kern des Seins annähert.</p>
<h3>Ego-Automatismen nutzen</h3>
<p>Eine höchst elegante Methode ist die Automatische Deprogrammierung (ADP). Sie nutzt die Automatismen des Egos, um unerwünschte mentale und emotionale Muster zu löschen. Wir kennen es alle, dass bestimmte Situationen oder Ereignisse bestimmte Verhaltensweisen in uns auslösen. Zum Beispiel Äußerungen des Partners, die uns immer wieder auf die Palme bringen, obwohl wir auch anders damit umgehen könnten oder bestimmte Personen, die Unwohlsein in uns auslösen, obwohl wir nie etwas mit Ihnen zu tun hatten. Das Prinzip ist, dass bestimmte Auslöser zu automatischen Verhalten von uns führen. Ihnen fallen dazu bestimmt spontan eigene Erlebnisse ein.</p>
<p>Die Grundlage dazu bilden psychoenergetische Muster, die wir uns im Laufe unseres Lebens angeeignet haben. Damit haben wir uns in früheren Artikeln schon ausführlich befasst. ADP macht sich diesen Automatismus, der uns manchmal das Leben erleichtert, manchmal einschränkt, zu Nutze.</p>
<p>Es wird durch das aufmerksame Lesen eines Instruktionstextes für das psychoenergetische System ein Programm gesetzt, das durch ein bestimmtes Triggerwort ein nützliches mentales Programm startet, welches dann die einem Problem zugrunde liegenden mentalen und emotionalen Muster auflöst.</p>
<p>Der große Vorteil dieser Methode ist, dass sie in einer Situation, im laufenden Alltag mit sehr wenig Aufwand angewendet werden kann. Wir bemerken ein ungutes Gefühl oder Empfinden oder einen unerwünschten mentalen Zustand, wenden darauf das Triggerwort an und das Problem löst sich auf. Klingt zu einfach? Funktioniert.</p>
<p>Es können auch komplexere Themen angegangen werden, indem man sich mit dem Problemthema befasst und alle Gefühle und Gedanken, die es auslöst aufschreibt. Danach wir auf jede Notiz das Triggerwort angewendet. Das wird so lange fortgesetzt, bis sich das Problem entladen hat.</p>
<p>Hier nun die Anleitung: Überlegen Sie sich ein Wort, das als Triggerwort eingesetzt werden soll. Es sollte Ihnen passend erscheinen. Nur zusammen mit der Aufmerksamkeit auf dem Problem und der Intention dieses Problem (Gefühl, Empfinden, Zustand) auflösen zu wollen, funktioniert es als Trigger (Auslöser). Allerdings nicht, wenn Sie es im Gespräch mit anderen verwenden. Beispiele: „auflösen“, „Gummibaum“, „Und los!“ oder was Ihnen sonst gefällt.</p>
<p>Lesen Sie den folgenden kursiv gedruckten Instruktionstext. Dies ist nur einmal nötig, kann aber nach Belieben wiederholt werden. Ersetzen Sie die Punkte mit Ihrem Triggerwort.</p>
<p>Programm zur automatischen Löschung emotionaler und mentaler Strukturen:</p>
<p><em>„Dieses Programm übernimmt meinem Psychoenergetischen System während des Lesens. Es wird durch mein Triggerwort ausgelöst. Mein Triggerwort ist: …</em></p>
<p><em>Mein Psychoenergetisches System löscht, ausgelöst durch mein Triggerwort, sofort, automatisch, möglichst schnell und auf sichere Weise auf allen Ebenen alle mentalen und emotionalen Muster, die dem Problem, das ich bemerkt habe, zu Grunde liegen:</em></p>
<p><em>Jedes Mal schließt mein Psychoenergetisches System alles mit ein, was durch das Problem an Empfindungen und Wahrnehmungen in mir entsteht und was in meiner gesamten Lebenszeit dieses Problem entstehen ließ, es aufrecht erhielt und in seiner Folge entstanden ist. Es wird alles aufgelöst, was in Zukunft das Problem wieder entstehen lassen könnte oder es für mich attraktiv macht, dieses Problem wieder entstehen zu lassen.</em></p>
<p><em>Mein Psychoenergetisches System löst alle Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Verhaltensweisen, Überzeugungen, Vorstellungen und Haltungen, in Bezug auf die damit verbundenen Personen, Situationen, Umstände, Ereignisse, Ergebnisse und Gründe schonend und nachhaltig auf, die mit dem von mir gemeinten Problem zu tun hatten oder haben und mir im weitesten Sinne schaden, mich in irgend einer Weise einschränken oder begrenzen. </em></p>
<p><em>Mein Psychoenergetisches System behandelt automatisch alle Belastungen, gleichgültig auf welcher Ebene sie liegen, in beschriebener Weise so lange, bis das Problem verschwunden ist und es nie wieder auftaucht.</em></p>
<p><em>Dieses Programm ist ab jetzt uneingeschränkt wirksam und wird durch mein Triggerwort … ausgelöst. Mit jeder Anwendung beschleunigt und intensiviert sich dieses Verfahren.“</em></p>
<p>Nun ist es sinnvoll, dass Sie alle Gedanken und Gefühle bezüglich dieser Methode aufschreiben. Zweifel, Bedenken, Kritik, usw. Wenn die Liste vollständig ist, nehmen Sie jeden einzelnen Punkt und sagen oder denken Ihr Triggerwort. Dies setzen Sie solange fort, bis alle Zweifel und Bedenken verschwunden sind. Es ist gut, wenn Sie beim Sagen oder Denken des Triggerwortes nicht nur mit der Aufmerksamkeit bei dem Problem sind, sondern die damit zusammenhängenden Gefühle und Empfindungen so intensiv und vorbehaltlos fühlen, wie es geht. Dies braucht nicht viel Zeit. Eine oder ein paar Sekunden genügen.</p>
<p>Einmal angenommen, Sie hätten Angst vor einer Gruppe zu sprechen und Sie wollten dieses Problem auflösen. Gehen Sie folgendermaßen vor: Denken und fühlen Sie sich in die Situation hinein. Schreiben Sie sich auf, welche Intensität die Empfindung auf einer Skala von Null bis Zehn hat. Nun notieren Sie alle Gefühle und Gedanken, die zu dem Thema auftauchen. Wenn die Liste vollständig ist, nehmen Sie sich alle Punkte der Liste vor und sagen oder denken Ihr Triggerwort. Nun überprüfen Sie wieder die Intensität der Angst vor einer Gruppe zu sprechen auf der Skala von Null bis Zehn. Ist das Ergebnis größer als Null, wiederholen Sie den Vorgang bis alle Bedenken und unangenehme Gefühle, die von der Vorstellung vor einer Gruppe zu sprechen, verschwunden sind. Befinden Sie sich vor der Gruppe, können Sie weiteres Unbehagen mit dem Triggerwort angehen.</p>
<p>Bei mir funktioniert diese Methode hervorragend. Auch hier gilt: Wenn Sie mit dieser Methode nicht weiterkommen oder Sie Ihr Problem überwältigt, nehmen Sie erfahrene Hilfe in Anspruch.</p>
<p>Weitere Möglichkeiten mit unerwünschten Gefühlen, Empfindungen oder Zuständen umzugehen folgen im nächsten Artikel.</p>
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			</item>
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		<title>Die Methode, Anleitung</title>
		<link>https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/die-methode-anleitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 13:44:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit diese Methode wird es möglich, unerwünschte akute oder chronische Zustände auf mentaler, emotionaler und körperlicher Ebene zu handhaben. Das hier vorgestellte Instrument ist hoch wirkungsvoll. Nehmen Sie sich Zeit, um sich in das Verfahren einzuarbeiten und vertiefen Sie die Erfolge durch regelmäßige Anwendung. Bitte beachten Sie, was ich im vorhergehenden Artikel und im Impressum [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diese Methode wird es möglich, unerwünschte akute oder chronische Zustände auf mentaler, emotionaler und körperlicher Ebene zu handhaben. Das hier vorgestellte Instrument ist hoch wirkungsvoll. Nehmen Sie sich Zeit, um sich in das Verfahren einzuarbeiten und vertiefen Sie die Erfolge durch regelmäßige Anwendung. Bitte beachten Sie, was ich im vorhergehenden Artikel und im Impressum unter Nutzungsbedingungen geschrieben habe.</p>
<p><span id="more-391"></span>Die grundlegende These dieser Methode ist folgende: Die Ursache aller negativen Emotionen und Beschwerden liegt im Energiesystem des Körpers begründet. Folglich lassen sich die unerwünschten Zustände durch die Beseitigung der energetischen Irritation im Kontext des belastenden Themas auflösen. Der unten stehende Ablauf zeigt, wie das geht. Nachfolgend werden alle Schritte im Einzelnen erklärt. Wir beziehen uns hier auf das Meridiansystem der traditionellen chinesischen Medizin.</p>
<ol>
<li>Definition des Themas</li>
<li>Einschätzung der Intensität</li>
<li>Setup</li>
<li>Sequenz</li>
<li>Synchronisierung</li>
<li>Sequenz</li>
<li>Einschätzung der Intensität</li>
<li>Setup modifiziert, falls das Thema nicht gelöst ist</li>
<li>Sequenz modifiziert</li>
<li>Synchronisierung</li>
<li>Sequenz modifiziert</li>
<li>Weiter mit Schritt 7.</li>
</ol>
<h3>Die Schritte im Einzelnen</h3>
<h3>1. Definition des Themas</h3>
<p>Zu allererst legen Sie fest, um was es geht. Sie beschreiben das Unwohlsein, das Sie bearbeiten möchten, kurz mit Worten. Welche Aussage trifft das Problem am besten? Beispiele: „Angst vor Spinnen.“ „Verspannung in der Schulter.“ „Mich benachteiligt fühlen.“ „Ziehender Kopfschmerz rechts.“ Die Formulierung sollte für Sie stimmig sein. Beschreiben Sie das Problem als das, was es ist. Wenn es nicht klar benannt werden kann, ist auch folgende Bezeichnung möglich: „Das merkwürdige Gefühl im Bauch.“</p>
<h3>2. Einschätzung der Intensität</h3>
<p>Nun schätzen Sie, auf einer Skala von Null bis Zehn, ein, wie intensiv das Gefühl, die Empfindung oder die Wahrnehmung ist. Null entspräche keiner Intensität oder Ladung. Zehn ist die größte Intensität oder Ladung, die Sie kennen oder sich vorstellen können. Der Wert sollte eindeutig sein. Eine 7,5 ist auch möglich. Merken Sie sich die Zahl oder notieren Sie sie.</p>
<h3>3. Setup</h3>
<p>Das Setup hat die Aufgabe die Psychoenergetische Umkehrung aufzuheben. Die Psychoenergetische Umkehrung ist das Phänomen, dass die Absicht etwas zu ändern schwächer ist, als das energetische Muster, das der Änderung entgegensteht. Es sind die Muster, die unsere Vorhaben sabotieren, energetische Blockaden. Jeder kennt sie als die eigenen guten Vorsätze, aus denen doch nichts geworden ist.</p>
<p>Das Setup korrigiert die Psychoenergetische Umkehrung, sodass die Anwendung vom sabotierenden Muster nicht gestört werden kann. Keine Behandlung, egal ob psychotherapeutisch oder medizinisch, kann erfolgreich sein, wenn eine Psychoenergetische Umkehrung vorliegt.</p>
<p>Das Setup erfolgt, indem Sie den „sore spot“ (siehe Abbildung, englisch für wunder Punkt) reiben und dreimal den Setupsatz sagen. Der „sore spot“ liegt ca. 10 cm unter dem Kehlgrübchen (oberes Ende vom Brustbein) und ca. 10 cm nach links oder rechts. Auf welcher Seite Sie ihn reiben, spielt keine Rolle. Am besten reiben Sie ihn mit drei Fingern (Zeige- bis Ringfinger).</p>
<p>Während des Reibens sagen Sie dreimal den Setupsatz. Er wird wie folgt formuliert. „Auch wenn ich „Problem“ habe, liebe und akzeptiere ich mich vollkommen so, wie ich bin.“ Bei „Problem“ setzen Sie Ihr Thema ein. Zum Beispiel: „Auch wenn ich Angst habe vor Gruppen zu sprechen, liebe und akzeptiere ich mich vollkommen so, wie ich bin.“ „Auch wenn ich Schulterverspannungen habe, liebe und akzeptiere ich mich vollkommen so, wie ich bin.“ Versuchen Sie den zweiten Teil des Satzes so gut wie möglich zu fühlen.</p>
<h3>4. Sequenz</h3>
<p>Nun werden, während das Thema gegenwärtig gehalten wird, die End- bzw. Anfangspunkte von Meridianen durch Klopfen stimuliert. Dadurch wird die energetische Struktur des Problemthemas ausgeglichen und entladen. Das ist meistens bereits nach einer Anwendung deutlich zu spüren.</p>
<p>Die Punkte sind kräftig, etwa fünf- bis siebenmal, mit ein oder zwei Fingern zu klopfen. Weh zu tun braucht es allerdings nicht. Die Punkte liegen spiegelsymmetrisch auf beiden Körperhälften. Auf welcher Seite Sie klopfen ist gleichgültig. Gehen Sie nach der Reihenfolge auf der Abbildung vor.</p>
<p>Jedes Mal, wenn Sie einen Punkt bearbeiten, sagen Sie ihr Problemthema kurz formuliert, um es gegenwärtig zu halten und um es mit der Anwendung zu assoziieren. Zum Beispiel „Angst vor einer Gruppe zu sprechen.“ oder „Schulterverspannung rechts.“</p>
<p>Die Lage der Punkte und die Bezeichnung nach der traditionellen chinesischen Medizin (siehe Abbildung):</p>
<ol>
<li>Am inneren Anfang der Augenbraue an der Nasenwurzel auf dem Knochen der Augenhöhle (Bl2).</li>
<li>Am äußeren Augenwinkel auf dem Knochen der Augenhöhle (Gb1).</li>
<li>Unter der Pupille auf dem Jochbein (Ma1).</li>
<li>Zwischen Nase und Oberlippe (GG27).</li>
<li>Zwischen Kinn und Oberlippe (ZG24).</li>
<li>In einer kleinen Grube unter dem Gelenk von Schlüssel- und Brustbein (Ni27).</li>
<li>Auf der seitlichen Körperlinie ca. 10 cm unter der Achselhöhle (MP21).</li>
<li>Daumen am Nagelbett auf der Außenseite (Lu11).</li>
<li>Zeigefinger am Nagelbett auf der Daumenseite (Di1).</li>
<li>Mittelfinger am Nagelbett auf der Daumenseite (KS9).</li>
<li>Kleiner Finger am Nagelbett auf der Daumenseite (He9).</li>
<li>Oberes Drittel der Handkante (Dü3).<a href="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/wp-content/uploads/2011/03/Punkte-PeD.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-625" src="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/wp-content/uploads/2011/03/Punkte-PeD.jpg" alt="Punkte PeD" width="582" height="471" srcset="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/wp-content/uploads/2011/03/Punkte-PeD.jpg 582w, https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/wp-content/uploads/2011/03/Punkte-PeD-300x243.jpg 300w, https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/wp-content/uploads/2011/03/Punkte-PeD-320x259.jpg 320w" sizes="(max-width: 582px) 100vw, 582px" /></a></li>
</ol>
<h3>5. Synchronisierung</h3>
<p>Jeder Mensch hat die Tendenz, die rechte (emotionale, kreative) oder linke (rationale, analytische) Gehirnhälfte verstärkt zu nutzen. Gerade im Stress, (negative Gefühle, Schmerzen, etc. sind Stress) neigen wir dazu, eine Gehirnhälfte abzuschalten und einseitig zu werden. Der eine trennt sich von seinen Gefühlen und wird sachlich, die andere wird emotional und kann nicht mehr klar denken. Die Synchronisierung gleicht die Aktivität der Gehirnhälften in Bezug auf das Problemthema aus.</p>
<p>Dazu wird der Synchronisierungspunkt auf dem Handrücken geklopft und einige, zugegebenermaßen, etwas bizarre Übungen gemacht. Der Synchronisierungspunkt liegt zwischen dem vierten und fünften Mittelhandkochen im gleichseitigen Dreieck mit den Grundgelenken des Kleinen- und des Ringfingers (siehe Abbildung).</p>
<p>Während Sie diesen Punkt klopfen, führen Sie folgende kleine Übungen durch:</p>
<ol>
<li>Augen schließen.</li>
<li>Augen öffnen.</li>
<li>Nach ganz unten rechts gucken, ohne den Kopf zu bewegen.</li>
<li>Nach ganz unten links gucken, ohne den Kopf zu bewegen.</li>
<li>Mit den Augen in einem großen Kreis kreisen.</li>
<li>Mit den Augen in die andere Richtung kreisen.</li>
<li>Kurz eine beliebige Melodie summen</li>
<li>Laut von ein bis fünf zählen</li>
<li>Kurz eine beliebige Melodie summen</li>
</ol>
<h3>6. Sequenz wiederholen</h3>
<p>Hier klopfen Sie wie bei 4. wieder die Akupunkturpunkte und sagen Ihr Problemthema kurz formuliert bei jedem Punkt.</p>
<h3>7. Einschätzung der Intensität</h3>
<p>Nun schätzen Sie wieder, auf der Skala von Null bis Zehn, ein, wie Intensiv das Gefühl, die Empfindung oder die Wahrnehmung ist. Ist die Intensität Null, dann ist Ihr Problemthema aufgelöst. Herzlichen Glückwunsch! Der behandelte Aspekt ist damit für immer aufgelöst. Es können sich mit der Zeit weitere Aspekte Ihres Themas zeigen. Bearbeiten Sie diese dann auch mit dieser Methode.</p>
<p>Ist die Intensität gesunken, aber noch nicht Null, wiederholen Sie den Ablauf leicht modifiziert (Schritt 8.).</p>
<p>Ist die Intensität, vor allem nach mehreren Durchgängen, gleich geblieben, liegt sehr wahrscheinlich ein weiterer Aspekt Ihres Problemthemas vor, der noch bearbeitet werden will. Lesen Sie dazu bitte den Abschnitt „Aspekte“.</p>
<h3>8. Setup modifiziert</h3>
<p>Reiben Sie wieder, wie bei 3., den „sore spot“ und sagen Sie dreimal den Setupsatz. Diesmal allerdings in einer leicht veränderten Form. „Auch wenn da immer noch ein Rest von „Problem“ ist, liebe und akzeptiere ich mich vollkommen so, wie ich bin.“ Bei „Problem“ setzen Sie wieder Ihr Thema ein. Zum Beispiel: „Auch wenn da immer noch ein Rest Angst ist, vor Gruppen zu sprechen, liebe und akzeptiere ich mich vollkommen so, wie ich bin.“ „Auch wenn da noch ein Rest von den Schulterverspannungen ist, liebe und akzeptiere ich mich vollkommen so, wie ich bin.“</p>
<h3>9. Sequenz modifiziert</h3>
<p>Nun stimulieren Sie wieder die Meridianpunkte, mit dem Unterschied, dass Sie bei jedem Punkt „Rest Problem“ sagen. Zum Beispiel „Rest Angst vor Gruppen zu sprechen“ oder „Rest Schulterverspannung rechts“.</p>
<h3>10. Synchronisierung</h3>
<p>Wie bei Schritt 5.</p>
<h3>11. Sequenz modifiziert</h3>
<p>Wie bei Schritt 9.</p>
<h3>12. Weiter mit Schritt 7.</h3>
<p>Mit dieser Methode sind Sie in der Lage (fast) alle unerwünschten Zustände im beschriebenen Rahmen aufzulösen. Sie haben nun ein Werkzeug an der Hand, das Ihre Lebensqualität und Ihre Selbstwahrnehmung bzw. Ihr Selbstgefühl in einem enormen Maß steigern kann. Fangen Sie mit leichten Themen an und steigern Sie mit Ihrer Erfahrung den Schwierigkeitsgrad. Es liegt in Ihrer Hand, wie Sie sich fühlen, wovon Sie sich einschränken lassen oder worunter Sie leiden.</p>
<h3>Aspekte</h3>
<p>Manche Themen oder Empfindungen sind mit einem oder einigen Abläufen aufgelöst und für immer verschwunden. Andere sind komplexerer Natur. Ein Thema kann sich aus mehreren Aspekten zusammensetzen. Das hängt damit zusammen, wie alt das Thema ist oder wie viele andere Erfahrungen, Überzeugungen oder Verletzungen sich daran gehängt haben.</p>
<p>In diesem Fall ist es wichtig, Durchhaltevermögen zu zeigen und das Thema zu bearbeiten, bis es sich völlig aufgelöst hat. Das kann bei täglicher Anwendung Tage oder Monate dauern. Wie bei einer Zwiebel wird das Thema Schicht für Schicht abgebaut, bis nichts mehr übrig ist. Manchmal brauchen nur einige Schichten bearbeitet zu werden und das Thema fällt in sich zusammen, ohne dass jeder einzelne Aspekt betrachtet werden müsste.</p>
<p>Die Aspekte zeigen sich meistens während der Anwendung. Ein Zeichen dafür, dass ein anderer Aspekt anliegt, ist, dass die Intensität Ihres Themas trotz mehrerer Durchgänge nicht abnehmen will. Achten Sie daher auf Gedanken und Gefühle, die sich während der Anwendung zeigen und gehen Sie ihnen nach.</p>
<p>So kann beispielsweise bei der Bearbeitung des Hasses auf den Vater der Aspekt zeigen, dass er die ihm entgegengebrachte Liebe nicht annehmen konnte. Oder bei der Bearbeitung einer Angst tauchen Bedenken auf, dass diese Angst wichtig ist und nicht aufgegeben werden kann, da sie vor Gefahren schützt. Machen sie dann einen oder mehrere Durchgänge mit diesem Aspekt, bis deren Intensität auf Null ist. Liegen weitere Aspekte darin, nehmen Sie sich auch diese vor. Danach überprüfen Sie das ursprüngliche Thema. Dies kann nun bei Null sein, oder es ist nun leicht möglich mit weiteren Durchgängen Null zu erreichen.</p>
<p>Auch nach einer erfolgreichen Behandlung können sich weitere Aspekte zeigen. Jemand hat zum Beispiel seine Angst vor Wasser aufgelöst und hat wieder Spaß im Schwimmbecken. Nun kann es sein, dass diese Angst beim Schwimmen in einem See wieder auftaucht, da das Wasser im See trübe ist. Der Aspekt des trüben Wassers muss nun bearbeitet werden. „Auch wenn ich Angst habe in trüben Wasser zu schwimmen…“</p>
<h3>Überzeugungen</h3>
<p>Überzeugungen, die wir für wahr halten, kreieren unsere Realität, wie schon früher beschrieben. Wenn ich also die Gewissheit einer Überzeugung ändere, ändert sich die Realität, die ich erlebe. Diese Methode ist geeignet, die Gewissheit von Überzeugungen zu ändern.</p>
<p>Das Verfahren kann auf die bekannte Weise angewendet werden, um die Stärke einer beschränkenden Überzeugung auf Null zu bringen. Wenn die Überzeugung lautet „Ich werde immer benachteiligt.“, könnte der Setupsatz so formuliert werden: „Auch wenn ich immer benachteiligt werde, liebe und akzeptiere ich mich vollkommen so, wie ich bin.“ Dann wird das Verfahren so lange angewendet, bis die Intensität der Gewissheit auf Null ist.</p>
<p>Soll das Erleben die Überzeugung „Alles wendet sich für mich immer zum Besten.“ widerspiegeln, dann gehen Sie wie folgt vor. Setupsatz: „Alles wendet sich für mich immer zum Besten und ich liebe und akzeptiere mich vollkommen so, wie ich bin.“ Dann wird der Ablauf angewendet und die sabotierenden energetischen Muster gelöscht, bis die Gewissheit (Intensität) der Überzeugung bei Zehn ist. Acht oder Neun könnte auch ausreichen. Hauptsache, die Überzeugung fühlt sich wahr an und es gibt keine Zweifel mehr. Ihr Erleben wird sich entsprechend ändern.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und ein befreites Leben!</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">(*Abbildung modifiziert: GNU-Lizenz, Original created in &#8222;Poser&#8220; by Marcus Wieman, Postprocessing with &#8222;Photo Impact&#8220; by Gerald Stiehler)</span></p>
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		<title>Die Methode, Einführung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 12:52:17 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Methode ist natürlich eine von mehreren Methoden. Wie wir gesehen haben, brauchen wir für ein selbstbestimmtes, reflektiertes Leben ein Werkzeug, mit dem wir akute oder chronische emotionale und mentale Zustände handhaben können. Oder mit dem wir Überzeugungen auflösen oder verstärken können, um unsere erlebte Realität zu verändern. In diesem und dem nächsten Artikel stelle ich die Methode vor und erkläre sie, damit Sie sie für sich selber anwenden können.</p>
<p><span id="more-386"></span> Ich nenne diese Methode Psychoenergetische Deprogrammierung (PeD). PeD basiert auf EFT (Emotional Freedom Techniques), welche Gary Craig aus der Kinsesiologie abgeleitet hat. Ich habe für meine Anwendung der Technik eine neue Bezeichnung gewählt, weil die Zielsetzung hier eine andere ist. Es ist keine wissenschaftlich überprüfte Methode. Die praktischen Erfahrungen mit ihr weisen jedoch eine sehr hohe Wirksamkeit nach. In meiner Praxis und in Beratungssitzungen wende ich diese Methode oft und mit erstaunlicher Wirkung ein. Versuchen Sie es und machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen. Unerwünschte Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. Wenn Sie es anwenden, ist es hilfreich, die Haltung eines experimentierenden Forschers einzunehmen. Wenn Sie in Behandlung oder Therapie sind, sprechen Sie die Anwendung mit Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Therapeut ab.</p>
<p>In diesen Bereichen wenden Therapeuten und Selbstanwender PeD an: Phobien, Schmerzen, Traumata, Ernährungsstörungen, Schuldgefühle, Depressionen, Energielosigkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Sorgen, Ängste, Wut, mangelnde Selbstsicherheit, Zwänge, Zweifel, Redeangst, Kopfschmerzen, Lernstörungen, Prüfungsangst, „Jet Lag“, Flugangst, Liebeskummer, Allergien, sexuelle Störungen, Verspannungen, Schreibblockaden, posttraumatische Belastungen, Beziehungsprobleme, Schlafstörungen und anderes mehr.</p>
<p>Sie sehen, dass die Anwendung nicht nur in mentalen und emotionalen Bereichen sinnvoll ist, auch bei körperlichen Beschwerden ist sie wirkungsvoll. Die Methode ist für Laien und Profis im gleichen Maße geeignet. Hier wird es zur Selbstanwendung vorgestellt. Handeln Sie selbstverantwortlich und benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand. Schwerwiegende Zustände sollten immer von geschulten Therapeuten behandelt werden.</p>
<p>Die Anwendung muss anfangs ein klein wenig geübt werde und ist dann leicht. Es ist wahrscheinlich, dass Sie schnell gute Erfolge erzielen. Auf die Frage, warum es in manchen Fällen nicht funktioniert, gibt es Antworten. Diese finden Sie nicht in diesem Blog. Besuchen Sie in diesem Fall einen erfahrenen Therapeuten, der mit dieser Methode arbeitet, oder nehmen Sie an einer fundierten Ausbildung teil.</p>
<p>Wir werden uns hier nicht tiefgehend mit der Funktionsweise beschäftigen und auch nicht mit allen Anwendungsmöglichkeiten. Sie müssen, um Auto fahren zu können, nicht seine Technik verstanden haben. Manche Teile der Technik wirken etwas merkwürdig. Machen Sie, gegebenenfalls auch mit Skepsis, einfach weiter. Es gibt Erklärungen für diese Merkwürdigkeiten, die ich an der entsprechenden Stelle liefere. <a href="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/die-methode-anleitung/">Nun also zur Anleitung</a>.</p>
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		<title>Kreative Energie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 13:33:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir haben gesehen, dass Menschen ein enormes kreatives Potential besitzen.  Unsere Glaubenssätze bestimmen, was wir und wie wir es erleben. In diesem Artikel sehen wir, was diese kreative Energie ist, warum Glaubenssätze unterschiedlich stark sind und wie wir unsere Wahrnehmung schärfen können. Machen Sie doch bitte folgendes kleines Experiment. Es ist sehr simpel, doch zeigt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben gesehen, dass Menschen ein enormes kreatives Potential besitzen.  Unsere Glaubenssätze bestimmen, was wir und wie wir es erleben. In diesem Artikel sehen wir, was diese kreative Energie ist, warum Glaubenssätze unterschiedlich stark sind und wie wir unsere Wahrnehmung schärfen können.</p>
<p><span id="more-380"></span>Machen Sie doch bitte folgendes kleines Experiment. Es ist sehr simpel, doch zeigt es klar, wie wir unsere Realität gestalten. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf einen beliebigen Gegenstand in Ihrer Umgebung. Verstärken Sie die Aufmerksamkeit, bis sie ganz bei diesem Gegenstand ist und Sie nichts anderes wahrnehmen. Nachdem Sie so eine Weile bei ihm verweilten, suchen Sie sich einen anderen Gegenstand, der nicht im Blickfeld des ersten liegt. Nun richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf ihn und verbleiben Sie bei ihm, bis er Ihre volle Aufmerksamkeit hat.</p>
<p>Wo war der erste Gegenstand, während Sie den zweiten betrachteten? Der Verstand sagt natürlich, da, wo er die ganze Zeit war, da drüben. Aber in Ihrem subjektiven Erleben? Da müsste er verschwunden gewesen sein. Während Sie den zweiten Gegenstand betrachteten, war der erste nicht mehr vorhanden, stimmt es? Nach dem Wechsel waren vielleicht noch Gedanken an den ersten Gegenstand da oder an irgendetwas anderes. Als Ihre volle Aufmerksamkeit auf dem zweiten Gegenstand ruhte, war der erste in Ihrem Erleben verschwunden, oder? Wenn Sie es ganz gewissenhaft gemacht haben, waren auch Ihre Gedanken verschwunden. Ihre ganze Aufmerksamkeit war vom zweiten Gegenstand erfüllt. Falls nicht, machen Sie die Übung vielleicht nochmal, denn sie ist sehr aufschlussreich.</p>
<p>Das ist das ganze Geheimnis unserer Realität: Dinge, die unsere Aufmerksamkeit bekommen, sind für uns gegenwärtig, das heißt, real. Die Aufmerksamkeit ist unsere kreative Energie. Die Art der Dinge, die unsere Aufmerksamkeit bekommen, kann sehr unterschiedlich sein. Zum Beispiel die Inhalte der unmittelbaren Wahrnehmung. Dann sind wir absolut gegenwärtig. Meist haftet sie aber auch Gedanken, Überzeugungen, Erlebnissen, die vergangen sind, Bewertungen, Verletzungen und ähnlichem an. Dann werden diese Dinge Teil unserer Realität.</p>
<p>Wie schon gesagt, die Vergangenheit existiert nicht. Nicht wenn wir ganz bei dem sind, was jetzt im Moment ist. Sobald wir Gedanken an die Vergangenheit Aufmerksamkeit geben, erschaffen wir Vergangenheit, jetzt in diesem Moment. Erst unser Gedanke an sie lässt die Vergangenheit entstehen. Wir geben der vermeintlichen Vergangenheit Energie und damit Macht, wenn wir glauben, dass sie uns immer noch beeinflusst. Wir können an die guten alten Zeiten denken und damit die Gegenwart vermeiden. Ebenso können wir Verletzungen und Traumata ein ganzes Leben lang mit uns herumschleppen und unter ihnen leiden.</p>
<p>Die Aufmerksamkeit haftet an diesen Ereignissen. Das liegt daran, dass sie eine emotionale Ladung haben und somit Bedeutung erhalten. Die emotionale Ladung rührt daher, dass wir uns entschieden haben, die Gefühle dieses Erlebnisses nicht bis zu ihrem Ende zu erleben. Wir haben das Gefühl damals aufgrund von Bewertungen abgelehnt und damit die Emotionen, denen eine Energie innewohnt, konserviert. Das hat nichts mit Unfähigkeit oder gar Versagen zu tun. Manchmal ist dies notwendig, um in einer Situation bestehen zu können. Jeder Mensch kennt das. Wenn der Vater sagt, dass nur Mädchen weinen, dann hört der Junge schnell damit auf. Er will ja schließlich nicht sein Gesicht vor dem Vater verlieren. Hätte er das Gefühl weiter erlebt, bis es sich von selber aufgelöst hätte, wäre keine Aufmerksamkeit an ihm haften geblieben. Es gäbe lediglich eine Erinnerung an sie, die nicht schmerzhaft oder unangenehm wäre.</p>
<p>Situationen, die nicht durcherlebt wurden, haften sich an und beeinflussen dadurch unser weiteres Erleben. Menschen können sich ein Leben lang als Opfer, Schwächling, Schuldiger, Versager, Missbrauchter oder was auch immer fühlen, obwohl das auslösende Ereignis bereits Jahrzehnte zurück liegt und seitdem nicht mehr aufgetreten ist. Wie wir schon wissen, werden dieses aufgeladene Erlebnis und die damit verbundene Identität Teile unseres Wahrnehmungsfilters. Später ziehen wir dadurch die entsprechenden Personen oder Situationen immer wieder an, wiederholen die Erlebnisse der Vergangenheit und bestätigen die dazugehörigen Identitäten. Der Vater, zum Beispiel, dessen Erwartungen nicht zufrieden gestellt werden konnten, findet sich in dem despotischen Vorgesetzten wieder, unter dem wir leiden. Wiederholungen im Leben sind ein Indikator dafür, dass es mentale und emotionale Muster gibt, die aufgelöst werden wollen.</p>
<p>Hier ist eine unvollständige Liste von weiteren Dingen, die unsere Aufmerksamkeit binden und reduzieren: Traumata, Verletzungen, Schuldgefühle, Groll, Abhängigkeit, Überforderung, Angst, starke Gefühle, Lebensdramen, Geheimnisse, Übergriffe, unerledigte Dinge, ungeklärte Situationen, uneingeordnete Informationen, mangelnde Informationen, Träumereien, Gedanken und vieles mehr.</p>
<p>Um diesem Dilemma zu entkommen, müssen wir dem Erlebnis die gebundene Aufmerksamkeit, die emotionale Ladung, entziehen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Das Mittel der Wahl hängt davon ab, wie stark die Anhaftung ist. Im Allgemeinen reicht eine Entscheidung. Kleine Kinder können das sehr gut. Haben Sie schon einmal beobachtet, wie ein Kind wegen etwas weint und dann etwas sieht, das seine Aufmerksamkeit fesselt? Der Grund des Weinens ist sofort vergessen und das neue Objekt wird untersucht. So können wir verfahren, wenn wir uns zum Beispiel verletzt fühlen oder wütend sind. Wir lösen die Aufmerksamkeit von dem Grund, da wir ihn als Gedanken erkennen, und richten sie auf ein erfreuliches Gefühl. Das kann gelingen, doch meistens ist die Anhaftung bei starken Gefühlen zu groß.</p>
<p>Muster, die schon eine längere Zeit bestehen und die stark geladen sind, haben sich in der Regel in das energetische System eines Menschen eingeprägt. In dem Fall reichen Gedanken oder Entscheidungen nicht. Das ist der Grund dafür, warum Vorsätze nicht funktionieren. Um diese energetischen Muster zu löschen bedarf es einer tiefgreifenden Methode. Die schon vorher erwähnte Methode, die ich in einem späteren Artikel erklären werde, leistet dies.</p>
<p>Ich habe gerade den Begriff „energetisches System“ eingeführt. Welches Modell wir für seine Erklärung heranziehen, spielt dabei keine große Rolle. Es könnte das Meridiansystem der traditionellen chinesischen Medizin, das Chakrensystem des Buddhismus bzw. Hinduismus, die Verschaltungen in unserem Nervensystem oder ein anderes System sein. Wie wir eine Erscheinung erklären, hat keinen Einfluss auf die Erscheinung. Für die Zwecke dieses Blogs reicht dieser allgemeine Begriff.</p>
<p>Je mehr Aufmerksamkeit an mentalen Mustern haftet, desto weniger steht davon im Leben zur Verfügung, was unter anderem die Wahrnehmung, Lebendigkeit und Intelligenz einschränkt. Daher ist es sinnvoll, gebundene Aufmerksamkeit freizusetzen. Die Stärke von Verlangen, positive Aufmerksamkeit, und Abneigung, negative Aufmerksamkeit, gibt uns weitere Hinweise, wo ungelöste Muster zu finden sind.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Aufmerksamkeit die Energie ist, mit der wir unsere Realität kreieren. In anderen Systemen wird sie auch Lebensenergie genannt. Je mehr freie Aufmerksamkeit wir haben, desto kreativer, lebendiger, gesünder und wahrnehmender sind wir. Für ein selbstbestimmtes, aktives Leben ist es daher sinnvoll, so viel gebundene Aufmerksamkeit wie möglich wieder freizusetzen.</p>
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		<title>Überzeugungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 18:25:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Überzeugungen definieren uns als Person, d.h. unseren Charakter, unser Fühlen, Denken, Handeln und wie wir nach außen wirken. Sie sind lebensbestimmend. Wir haben sie durch freie Wahl oder Indoktrination angenommen. Da wir sie selbst gewählt haben, sind wir auch diejenigen, die sie ändern können. Das ist der Schlüssel, der uns vom Opfer der Umstände in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Überzeugungen definieren uns als Person, d.h. unseren Charakter, unser Fühlen, Denken, Handeln und wie wir nach außen wirken. Sie sind lebensbestimmend. Wir haben sie durch freie Wahl oder Indoktrination angenommen. Da wir sie selbst gewählt haben, sind wir auch diejenigen, die sie ändern können. Das ist der Schlüssel, der uns vom Opfer der Umstände in ein selbstbestimmtes Wesen verwandelt.</p>
<p><span id="more-368"></span>Wichtig ist es zu wissen, dass unsere Glaubenssätze  sowohl einen nützlichen, als auch einen schädlichen Einfluss haben können. Zum Beispiel „Für mich ergibt sich alles in idealer Weise.“ oder „Alles, was ich anfasse geht schief.“ Zu den verschiedensten Themen und Lebensbereichen haben wir jeweils eine riesige Liste von Überzeugungen. Manchmal widersprechen sie sich auch, was uns konfus oder unsicher machen kann. Oder eine Überzeugung hilft in einer bestimmten Situation, in anderen schadet sie uns.</p>
<p>Das Vertrackte an unseren mentalen Mustern ist, dass sie selber die Beweise für ihre Richtigkeit liefern. Da wir durch unsere Überzeugungsfilter hindurch wahrnehmen, rücken automatisch die Eindrücke, die unsere Muster bestätigen in den Fokus. Die gegenteiligen gehen nicht durch den Filter. Jemand, der an sich zweifelt bezieht eine kritische Äußerung, die allgemein gemeint war auf sich und sein Selbstzweifel verstärkt sich. Oder jemand, der sich für einen guten Menschen hält, nimmt sehr viel Böses um sich herum wahr. Es wird ihm immer dringlicher das Böse zu bekämpfen. Jemand, der Angst im Dunklen hat, sieht gefährliche Schatten und steigert sich vielleicht in eine Panik hinein. Daher neigen Glaubenssysteme dazu, sich bis hin zum Extremismus, zur Neurose oder Psychose selbst zu verstärken. Selbstreflektion oder das Erkennen von sich wiederholenden Ereignissen, können diese einseitige  Sichtweise aufdecken. Körperliche Symptome, Unwohlsein, Angst, diffuse Schmerzen, Versagen, starke Gefühle oder wiederkehrende Lebensdramen können Zeichen für verfestigte mentale Muster sein.</p>
<p>Ob sie uns bewusst sind oder wir sie vergessen haben, ist für ihre Wirkung auf uns unbedeutend. Wir wissen nicht mehr, mit welchen Entscheidungen wir zum Beispiel auf eine ungerechte Bestrafung von unserer Mutter reagiert haben, als wir noch klein waren, oder? Egal, wie alt sie sind, sie verlieren ihre Wirkung nicht, bis sie gelöst werden. Um Überzeugungen zu bearbeiten, ist es vorteilhaft sie zu kennen. Es gibt Möglichkeiten sie bewusst zu machen, aber das muss nicht zwingend sein. Wir tragen sie ja schließlich mit uns herum und sie zeigen sich uns im ganz normalen Leben. Wer beobachtet, was er erlebt, kann daraus leicht die dazugehörige Überzeugung ableiten. Es ist meistens nicht notwendig sie wörtlich zu kennen, wenn man sie bearbeiten möchte. Die Methoden, die ich Ihnen hier im Blog vorstellen werde, gehen von der Situation bzw. vom Empfinden aus, die sie auslösen.</p>
<p>Die Macht, die unsere Glaubenssätze über uns haben, geht von der Bedeutung aus, der wir ihnen geben. Die Bedeutung steigt mit der emotionalen Ladung, die  mit ihnen verbunden ist. Überzeugungen für die wir in großer Verletztheit, Wut oder Freude angenommen haben, haben eine große Kraft. Die emotionale Ladung gibt ihnen Substanz und Wichtigkeit. Ebenso ist es, wenn wir mit ihnen etwas Wichtiges verbinden. Wenn uns eine Autorität, jemand, den wir bewundern oder von dem wir anhängig sind, etwas vermittelt, geben wir dem mehr Bedeutung. Manchmal nötigt eine Zwangslage uns dazu, Überzeugungen anzunehmen oder zu ändern, um Schmerzen oder Schaden von uns oder anderen fern zu halten.</p>
<p>Wenn wir schädlichen Mustern ihre Bedeutung beziehungsweise Gewissheit entziehen, die wir ihnen beimessen, lösen sie sich auf. Was wird wohl jemand erleben, der die Überzeugung „Das Leben ist schwer.“ aufgibt? Um das zu realisieren, was wir uns wünschen, können wir Überzeugungen mit Bedeutung aufladen, die beschreiben, was wir erleben wollen. Dies vermag die oben erwähnte Methode auch zu leisten.</p>
<p>Was bedeutet es nun, wenn wir wissen, dass wir selber unser Erleben bestimmen? Verantwortung. Jeder ist selber dafür verantwortlich, was er erlebt und fühlt oder wie er denkt und handelt. Dieser Verantwortung wird häufig mit Widerstand begegnet. Es ist nun mal einfacher, das Opfer zu sein und andere zu beschuldigen, als den Ursprung bei sich selbst zu sehen. Aber das funktioniert bei Ihnen nun nicht mehr. Das ist vorbei. Immer wenn Sie bei anderen die Schuld suchen, wissen Sie, dass Sie selber der Ursprung dieser Erfahrung sind. So wie Sie Verantwortung für sich selbst übernehmen, nimmt auch Ihre Selbstermächtigung und Ihre Freiheit zu wählen zu. Wir können uns entscheiden Opfer oder frei zu sein. Beides zusammen geht nicht.</p>
<p>Es kann sehr erhellend sein, sich seine Überzeugungen zu bestimmten Themen anzuschauen. Allgemein, um die eigenen Lebensmuster zu klären, oder vor einem Projekt, um die sabotierenden Glaubenssätze zu identifizieren und dann mit Hilfe entsprechender Methoden abzuschalten. Natürlich steigt damit die Wahrscheinlichkeit, dass das Projekt gelingt sehr. Es ist sinnvoll dabei selbstkritisch und bereit zu sein, sich seine Schattenseiten anzusehen. Denn es sind die negativen Überzeugungen, die schaden.</p>
<p>Gehen Sie wie folgt vor. Schreiben Sie kurze und prägnante Sätze auf, die ausdrücken, was Sie über eine Sache denken. Über sich selbst, Ihre Fähigkeiten, die Welt, über bestimmte Menschen, Geld, Beziehungen, Geschäfte, ein konkretes Vorhaben oder Projekt, die Zukunft oder so ähnlich. Schauen Sie sich an, wie viele hilfreiche und schädliche Überzeugungen Sie haben. Lösen Sie die schädlichen auf (<a href="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/die-methode-einfuhrung/">Anleitung hier</a>) und Ihr Leben verändert sich.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 790px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">Autorität</div>
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		<title>Das zweite Paradigma</title>
		<link>https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/das-zweite-paradigma/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 12:29:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2. Paradigma]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mensch des ersten Paradigmas befindet sich in einer Art Hypnose. Wie automatisch reagiert er auf die Reize seiner Umwelt. Häufig ist er in Konventionen gefangen. Er ist in das Spiel des Lebens involviert und hinterfragt sein Dasein kaum. Wenn er erfolgreich ist, dann eher aufgrund seiner starken Motivation und seinem großen Energieaufwand. Das zweiten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch des ersten Paradigmas befindet sich in einer Art Hypnose. Wie automatisch reagiert er auf die Reize seiner Umwelt. Häufig ist er in Konventionen gefangen. Er ist in das Spiel des Lebens involviert und hinterfragt sein Dasein kaum. Wenn er erfolgreich ist, dann eher aufgrund seiner starken Motivation und seinem großen Energieaufwand. Das zweiten Paradigma bietet ganz neue Möglichkeiten. Daher wird es hier nun auch wesentlich spannender.</p>
<p><span id="more-362"></span></p>
<p>Die Person, und die Identifikation mit ihr, ist immer noch vorhanden. Doch es geschieht eine gravierende Veränderung. Es wird erkannt, dass die Person und ihr Charakter nicht gottgegeben ist, nicht ihrem Schicksal unterliegt und nicht das Opfer ihrer Vergangenheit ist. Es ist möglich, sich selbstbestimmt zu verändern. Der Mensch verwandelt sich vom kausalen Ergebnis des Gewesenen in den lebendigen Ursprung seiner Existenz.</p>
<p>Es wird Verantwortung für das eigene Leben übernommen. Dies ist die Domäne des Magiers, des Menschen, der sich aus seinen Verwicklungen befreit hat und zu einem selbstbestimmten Leben erwacht. Er kennt die Zusammenhänge hinter den äußeren Erscheinungen und versteht sie anzuwenden.</p>
<p>Der Magier, der selbstbestimmte Mensch, kennt das entscheidende Geheimnis: Bewusstseinsinhalte definieren die erlebte Realität. Werden die Bewusstseinsinhalte verändert, verändert sich die Realität. Das ist der Schlüssel, der in alle Schlösser passt. Was das genau bedeutet schauen wir uns nun an.</p>
<p>Bewusstseinsinhalte sind, wie schon beschrieben, hauptsächlich Überzeugungen. Überzeugungen sind Glaubenssätze. Je stärker wir von ihnen überzeugt sind, je wahrer wir sie finden, desto größer ist ihre Wirkung auf unser Leben. Achtung, wichtige Aussage: Was wir für wahr halten, erleben wir. Überzeugungen sind beliebig wählbar. Wir haben sie angenommen, weil wir es nicht besser wussten, weil wir unter Leidensdruck standen oder weil wir uns für sie entschieden haben.</p>
<p>Wichtig: Jeder Mensch hat sich selber für seine Glaubenssätze entschieden. Noch wichtiger: Sie sind veränderbar. Es kann herausgefunden werden, welche Überzeugungen zu welchem Thema bestehen und wenn sie etwas Unerwünschtes erzeugen, können sie gelöscht und durch andere ersetzen werden, die die gewünschte Realität definieren. Man muss nur wissen, wie es geht. Im Laufe dieses Blogs werde ich ihnen eine Methode vorstellen, mit der das möglich ist. Für jeden.</p>
<p>Die Sammlung an Glaubenssätzen, die wir mit uns herumtragen bilden das Programm, die Software, die wir als unser Betriebssystem ansehen können. Wir können die Programme erkennen und umschreiben. Die Wirkung kann sehr segensreich sein. Stellen Sie sich vor, sie verlieren Ängste, die Sie ein Leben lang begleiten, überwinden ein schmerzhaftes Erlebnis, das sie in ihrer Lebensfreude einschränkt oder entwickeln Fähigkeiten, die sie sich schon immer gewünscht haben. Sie können sich von allem befreien, was sie behindert, einschränkt oder begrenzt.</p>
<p>Sie selber sind der Quell ihrer Existenz. Für Anhänger des ersten Paradigmas ist das eine bittere Pille. Es kann nicht so einfach sein, mögen einige sagen, denn alles muss hart erkämpft werden. Oder: Wenn das wahr wäre, hätte man das schon viel früher erfahren müssen.</p>
<p>Für diejenigen, der gerne den anderen die Schuld für ihr Scheitern, ihr Leiden oder ihre Gefühle geben, ist dies natürlich sehr schwer anzunehmen. Es bedeutet, dass jeder die alleinige Verantwortung für sein Leben und Erleben hat. Und so ist es.</p>
<p>Wer unter Krankheit leidet, Opfer von Gewalt oder Unfällen wurde, mag bei dieser Aussage heftigen Widerstand spüren. Welche Glaubensmuster soll denn z.B. ein Kind haben, das von seinen Eltern missbraucht wird? Der Einwand ist berechtigt. Man könnte hier mit Karma und vergangene Leben argumentieren. Ich glaube nicht an Karma und auch nicht an vergangene Leben, die eine Person gehabt haben soll. Das sind Hirngespinste. Ich habe diesbezüglich auch schon anders gedacht, doch dazu mehr an anderer Stelle.</p>
<p>Die Sache mit Gewalt, Unfällen und Krankheit, hat zwei Seiten. Ich bin überzeugt, dass die allermeisten dieser Geschehnisse auf unseren Überzeugungen basieren. Bestimmte mentale Programme haben diese Umstände erzeugt und herbeigeführt. Zu den anderen Fällen kann ich nur sagen, dass so etwas passiert. Es unterliegt nicht unserer Kontrolle. Aber wie wir mit diesen Schicksalsschlägen umgehen, wie wir auf sie reagieren und welche Chancen wir haben, sie zu überwinden, liegt wieder absolut bei uns selber.</p>
<p>Um es klar zu sagen: Es geht hier nicht darum, die Welt zu kontrollieren oder die Naturgesetze auszuhebeln. Es gibt Dinge, die können wir nicht ändern. Aber was wir ändern können ist, und darum geht es in diesem Blog, unsere subjektive Realität. Wie wir die Welt erleben, wie wir uns in ihr fühlen, wie wir sie wahrnehmen und wie wir uns einbringen. Vom Standpunkt des Einzelnen aus gesehen ist alles, was wahrgenommen wird, subjektiv und daher von uns selber beeinflussbar.</p>
<p>Die Überzeugungen, die wir angenommen haben, bilden einen lückenlosen Filter. Alles, was an Eindrücken von außen nach innen dringt, wird von ihm beeinflusst. Umgekehrt bestimmt er auch, wie wir uns äußern und wie wir nach außen wirken. Was wir wahrnehmen, wie wir wahrnehmen, wie wir fühlen, denken und handeln wird von diesem Filter bestimmt. Daher kann das Leben für den einen der Himmel und für den anderen die Hölle sein, während beide nebeneinander stehen und das gleiche erleben.</p>
<p>Es gibt keine objektive Realität. Nur die, die wir selber kreieren. Unsere mentalen Muster sind der Stoff, der das zweite Paradigma prägt. Daher befasst sich der nächste Artikel intensiver mit Überzeugungen und Glaubensätzen.</p>
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