{"id":1816,"date":"2017-08-10T09:00:36","date_gmt":"2017-08-10T07:00:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/?p=1816"},"modified":"2021-01-31T14:29:18","modified_gmt":"2021-01-31T13:29:18","slug":"urlaub-im-kopf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/urlaub-im-kopf\/","title":{"rendered":"Urlaub im Kopf"},"content":{"rendered":"<p>Geht Dir Deine Bewertungsm\u00fchle im Kopf auch manchmal ganz sch\u00f6n auf den Keks? Du schaust in den Spiegel oder siehst Dich beim Vorbeigehen im Schaufenster und schon aktiviert sich der innere Kritiker? Du kommst in einen Raum mit Menschen und f\u00e4ngst gleich an, sie in sympathisch und unsympathisch zu unterteilen? So ergeht es uns nicht nur mit Menschen, auch mit Dingen, Situationen und Empfindungen. St\u00e4ndig bewerten wir und der Kopf kommt nicht zur Ruhe. Hier gibt es Abhilfe!<\/p>\n<h3>Du kannst Dein Gehirn besser nutzen<\/h3>\n<p>Nun, Bewertungen sind eine wichtige Funktion unseres Ichs, um uns zu sch\u00fctzen und um g\u00fcnstige Gelegenheiten zu erkennen. Doch k\u00f6nnen sie sich zu einer Angewohnheit entwickeln, die l\u00e4stig, wenn nicht sogar belastend werden kann. Sie laufen automatisch ab und verbrauchen Gehirnkapazit\u00e4t, die Du besser nutzen k\u00f6nntest. Zudem reduzieren sie Deine Wahrnehmungsf\u00e4higkeit, denn die Bewertung wirkt wie ein Filter, der nur durchl\u00e4sst, was ihm entspricht.<\/p>\n<p>Unterscheidungsf\u00e4higkeit ist es eigentlich, was wir brauchen und nur in den Situationen, in denen wir sie wirklich brauchen. Mehr nicht. Sie reicht v\u00f6llig aus, um uns entscheiden zu k\u00f6nnen und uns situationsgem\u00e4\u00df zu verhalten. Wir brauchen nicht diesen nervenden Affen im Kopf, der st\u00e4ndig sagt was falsch oder richtig, sch\u00f6n oder h\u00e4sslich, gut oder schlecht oder was auch immer ist. Und das st\u00e4ndig!<\/p>\n<h3>Ein Ausweg<\/h3>\n<p>Anfangs wirst Du ziemlich aufmerksam sein m\u00fcssen. Du solltest \u00fcben, zu bemerken, wenn Du dabei bis zu bewerten. Das ist nicht leicht, vor allem, wenn sich das derartig automatisiert hat, wie bei den meisten von uns. Gleichzeitig verliert unser Ego dadurch ein wichtiges Instrument der Selbstaufwertung. W\u00e4hrend wir andere abwerten, werten wir uns selbst auf. Frage Dich, ob Du das tats\u00e4chlich m\u00f6chtest. W\u00e4rest Du bereit, das aufzugeben?<\/p>\n<p>Letztendlich spiegelst Du Dich in Deinen Bewertungen selbst. Was Dich im Au\u00dfen nervt, nervt Dich auf tieferer Ebene an Dir selbst. Was Du im Au\u00dfen bewunderst, h\u00e4ttest Du gerne selbst. Das ist nat\u00fcrlich etwas vereinfacht, aber im Kern richtig. Mache Dir klar, an was es Dir mangelt, was Dein wahres Bed\u00fcrfnis ist, und sorge daf\u00fcr, dass es gestillt wird. Ganz bewusst und absichtsvoll. Diese Bewertungsspielchen werden dann schnell uninteressant.<\/p>\n<h3>Bewusstheit ist der Schl\u00fcssel<\/h3>\n<p>Wenn Du beobachtest, dass Du bewertest, egal ob Dich selbst oder andere oder irgendwas, mache bitte folgendes: Mache Dir klar, dass Du selbst es tust und Du Dich selbst dazu entscheiden hast, wenn auch m\u00f6glicherweise unbewusst. Nun entscheide Dich dazu, es nicht zu tun. Betrachte das, was im Fokus Deiner Aufmerksamkeit ist, einfach als das, was es ist. Punkt. Sonst nichts. Eine Bewertung ist v\u00f6llig unn\u00f6tig. Du belastest Dich nur selbst damit. Dem anderen oder dem Ding ist Deine Bewertung sicherlich egal, weil er, sie oder es, das gar nicht mitbekommt.<\/p>\n<p>Nutze Dein Unterscheidungsverm\u00f6gen, falls es n\u00f6tig ist, aber \u00fcbe das Nicht-Bewerten. Mache es zu Deiner neuen Angewohnheit. Du wirst feststellen, es wird ruhiger in Deinem Kopf, Du entspannst Dich und die Welt macht Dir mehr Freude.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geht Dir Deine Bewertungsm\u00fchle im Kopf auch manchmal ganz sch\u00f6n auf den Keks? Du schaust in den Spiegel oder siehst Dich beim Vorbeigehen im Schaufenster und schon aktiviert sich der innere Kritiker? Du kommst in einen Raum mit Menschen und f\u00e4ngst gleich an, sie in sympathisch und unsympathisch zu unterteilen? 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