{"id":2286,"date":"2018-12-12T17:59:32","date_gmt":"2018-12-12T16:59:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/?p=2286"},"modified":"2019-05-20T16:29:05","modified_gmt":"2019-05-20T14:29:05","slug":"was-ist-der-tod-wie-du-einen-verlust-leichter-ueberwindest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/was-ist-der-tod-wie-du-einen-verlust-leichter-ueberwindest\/","title":{"rendered":"Was ist der Tod? &#8211; Wie Du einen Verlust leichter \u00fcberwindest"},"content":{"rendered":"<p>Was denkst Du \u00fcber den Tod? Ist der Gedanke an den Tod unangenehm f\u00fcr Dich? Warum befassen wir uns mit dem Thema so ungerne? Weil wir eine grundlegend falsche Vorstellung vom Leben haben. Wir haben eine falsche Vorstellung vom Tod, weil wir eine falsche Vorstellung dar\u00fcber haben, was wir eigentlich sind. Dieser Artikel ist ein Versuch, eine andere, weitere Sichtweise zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Dieser Artikel entspricht nicht dem, wie \u00fcblicherweise auf das Thema Tod geschaut wird. Ich m\u00f6chte hier eine erweiterte Perspektive anbieten, die \u00fcber die Person hinausgeht. \u00d6ffne Dich der M\u00f6glichkeit, dass alles ganz anders sein k\u00f6nnte. Ob dies Deine Art ver\u00e4ndert, mit Verlusten umzugehen, wei\u00df ich nicht. Praktische Hinweise dazu, wie Du mit dem Tod eines nahestehenden Menschen umgehen kannst, gibt es weiter unten.<\/p>\n<h3>Verwirrung um das Thema Tod<\/h3>\n<p>Kaum ein Thema ist emotional so aufgeladen, wie dieses. Das ist nicht erstaunlich, da wir es immer mit Verlust geliebter Personen oder des eigenen Lebens verbinden. Der andere oder wir selbst h\u00f6ren auf zu existieren. Und das ist das finale, absolute, existentielle Ereignis. Doch was genau h\u00f6rt da eigentlich auf zu sein?<\/p>\n<p>Gehen wir ein paar Schritte zur\u00fcck in die Vergangenheit. Auf der Erde sind auf Grund der Umst\u00e4nde irgendwie Lebewesen entstanden. Dieses \u201eirgendwie\u201c will ich hier jetzt nicht n\u00e4her untersuchen. Es reicht hier der Umstand, dass es so ist. \u00dcber Jahrmillionen entwickelten sich die Lebewesen. Heute teilen sie sich, grob betrachtet, in drei Gruppen ein: Pflanzen, Tiere und Menschen. Alle drei haben gemeinsam, dass sie entstehen und vergehen.<\/p>\n<h3>Segen und Fluch der Selbsterkenntnis<\/h3>\n<p>Pflanzen haben einen K\u00f6rper. Sie vegetieren. Tiere haben einen K\u00f6rper, und Emotionen (Triebe, Instinkte, Konditionierungen). Sie vegetieren und f\u00fchlen. Menschen haben einen K\u00f6rper, Emotionen und den Verstand. Sie vegetieren, f\u00fchlen und denken. Sie k\u00f6nnen verstehen, also Zusammenh\u00e4nge erkennen, Abstraktionen bilden und vor allem: sich selbst erkennen. Sich selbst zu erkennen ist eine Abstraktion. Es f\u00fcgt der unmittelbaren Wahrnehmung eine Perspektive auf sich selbst hinzu, ein Selbstbild entsteht. Das Ich, was in diesem Selbsterkenntnisprozess entsteht, spaltet sich von der Ganzheit ab. Nun gibt es ein Ich und ganz viel Nicht-Ich.<\/p>\n<p>Diese Trennung ist jedoch rein imagin\u00e4r, eine Idee, eine Vorstellung, nicht mehr. Sie ist eine mentale Konstruktion, die, wenn wir sie weiter untersuchen, keine Substanz hat. Das Ich ist nirgendwo in unserem Gehirn, K\u00f6rper oder au\u00dferhalb von ihm lokalisiert. Es ist eine Leistung unseres zentralen und peripheren Nervensystems. Unsere Identit\u00e4t besteht aus unserem mentalen Selbstbild und der K\u00f6rperwahrnehmung. Diese Identit\u00e4t bewegt sich durch ein, auch rein imagin\u00e4res, Weltmodell, also unserer Vorstellung davon, wie die Welt ist. Unser Ich endet in der Regel an den Grenzen unserer Haut. Ohne Gehirn und ohne K\u00f6rper gibt es kein Ich, kein Individuum, keine Person, denn unser Bewusstsein entsteht in den komplexen neuronalen Netzwerken unserer Gro\u00dfhirnrinde, genauso wie das Ich.<\/p>\n<p>Die F\u00e4higkeit zur Abstraktion ist die Quelle der unerh\u00f6rten Arroganz des Menschen. Sie findet in dem biblischen Ausspruch \u201eMacht euch die Erde untertan\u201c ihren Gipfel. Er zeigt, dass der Mensch schon seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden im Unklaren dar\u00fcber ist, was er tats\u00e4chlich ist. Er ist keinesfalls die Krone der Sch\u00f6pfung, sondern ist gerade dabei, sich zu einer Randnotiz des Daseins zu machen. Jedenfalls, solange er seinen angestammten Platz nicht erkennt.<\/p>\n<h3>Ohne K\u00f6rper keine Person<\/h3>\n<p>Seine Beschr\u00e4nktheit, sein Nichtwissen und Arroganz beweist er gegenw\u00e4rtig im besonderen Ma\u00dfe, da er versucht sich selbst unsterblich zu machen. Durch Gentechnik oder k\u00fcnstliche Netzwerke. Ich denke, diese Versuche werden scheitern oder nur extrem begrenzt gelingen. Keine Person kann entk\u00f6rperlicht weiterleben. Mensch zu sein bedeutet einen K\u00f6rper zu haben. Kein k\u00fcnstliches System, selbst, wenn es noch so ausgefeilt w\u00e4re, k\u00f6nnte eine vollst\u00e4ndige menschliche Erfahrung bieten und das gesamte Wesen abbilden. Bestenfalls eine Simulation. Wozu auch? Wer oder was ist so wertvoll, dass er oder sie f\u00fcr immer bestehen m\u00fcsste?<\/p>\n<p>Wieviel Leid diese Arroganz des Menschen hervorgebracht hat. Das Nichtwissen um das menschliche Dasein wird in Form von ungepr\u00fcften Dogmen von Generation zu Generation weiter gegeben. Es ist h\u00f6chste Zeit f\u00fcr eine neue Welle der Aufkl\u00e4rung. Diese Welle der Aufkl\u00e4rung wird wehtun, denn sie st\u00f6\u00dft das Ich von seinem hohen Sockel und weist ihm seine wahre Bedeutung zu: Es ist nichts als ein \u00dcberlebensmechanismus, der sich auf Grund seiner wesenseigenen Antriebe und der Bedingungen auf der Erde und der Gesellschaft zu einer Zerst\u00f6rungsmaschine entwickelt hat. Pflanzen und Tiere leben in ihrer speziellen Umgebung. Hier \u00fcberleben sie im Gleichgewicht mit Ihrer Umwelt. Wird ihnen ihre Lebensgrundlage entzogen, weil sich die Bedingungen \u00e4ndern oder der Mensch mit seinen Bulldozern kommt, sind sie dem Untergang geweiht.<\/p>\n<p>Der Mensch hat einen Verstand, der es ihm erm\u00f6glicht, selbst in unwirtlichsten Regionen, wie W\u00fcsten oder gar im Weltraum, zu \u00fcberleben. So konnte er die gesamte Erde bev\u00f6lkern und sie zu seinem Vorteil ausbeuten. Eigentlich ist das eine Erfolgsgeschichte. Er hat geforscht, Zusammenh\u00e4nge erkannt und sein Wissen f\u00fcr sich genutzt. Das fehlende Wissen \u00fcber sich selbst, also seiner wahren Natur, hat er jedoch verdr\u00e4ngt. Er meinte sich erheben zu m\u00fcssen, \u00fcber seine Umwelt und \u00fcber andere Menschen. Heute haben wir die Chance uns in einem umfassenderen Kontext neu zu verstehen und wir k\u00f6nnten das Steuer zum Wohle aller herum rei\u00dfen.<\/p>\n<h3>R\u00fcckkehr zur Ganzheit<\/h3>\n<p>Wir sind als Mensch in keiner Weise bedeutender als irgendein anderes Wesen oder irgendeine andere Erscheinung auf der Erde oder im gesamten Universum. Wir sind ein blindes und tollpatschiges Produkt der Evolution, das wegen seines komplexen Nervensystems in der Lage ist, seine Umgebung zu erforschen, massiv in die Natur einzugreifen und auch seine Umwelt zu zerst\u00f6ren. Seine Ignoranz und der daraus resultierenden Gier nach Besitz und Macht, erm\u00f6glicht es ihm auch andere Menschen zu zerst\u00f6ren: k\u00f6rperlich, mental und emotional. Der Mechanismus, der urspr\u00fcnglich sein \u00dcberleben sichern sollte, wendet sich nun gegen seinen Lebensraum und sich selbst.<\/p>\n<p>Das Ich erm\u00f6glicht uns Empathie, soziales Verhalten, Zusammenarbeit, Kultur, eine komplexe Gesellschaft, sowie die Planung und Kontrolle unseres Verhaltens. Weil es jedoch auch trennt, ist es aus der Ganzheit gefallen, ohne die es letztlich nicht sein kann. Er hat seinen Ursprung vergessen. Dabei ist es der sehnlichste Wunsch des Menschen, in diese Ganzheit zur\u00fcckzukehren. Ohne, dass er es wei\u00df, ist eigentlich sein ganzes Streben darauf ausgerichtet. Wenn wir lieben, nicht nur bezogen auf Menschen, sondern auch generell, dann erheischen wir einen kleinen Eindruck dieser Ganzheit.<\/p>\n<h3>Die Trennung zu \u00fcberwinden, hei\u00dft zu sterben<\/h3>\n<p>Was hat das nun alles mit dem Thema Tod zu tun? Wir leben seit je her in einer unteilbaren Ganzheit. Die Illusion der Trennung durch das Ich hindert uns daran dies wahrzunehmen. Wenn wir diese Ganzheit jedoch kurz erfahren, lieben wir. Wir erleben Verbindung. Die menschlichen Fehlannahmen, die dem Ich entspringen, sind die Ursache f\u00fcr die Angst vor dem Tod.<\/p>\n<p>Der Schmerz, den ein Mensch empfindet, wenn er seine wahre Natur erkennt und sein Ich seinen angestammten Platz einnimmt, ist derselbe Schmerz, der vom Tod verursacht wird. Seine \u00fcberzogene Identifikation mit dem Ich aufzugeben und zu erkennen, dass er nicht bedeutender ist, als irgendetwas auf der Welt, hei\u00dft zu sterben. Dass ist der Moment, in dem das Ich in den Hintergrund tritt und die Ganzheit sichtbar und f\u00fchlbar wird. Dann erfahren wir, was es bedeutet, bedingungslos zu lieben.<\/p>\n<p>Zu sterben hei\u00dft, dass die imagin\u00e4re Trennung des Ich von der Ganzheit aufgehoben wird. Dies kann auch geschehen, w\u00e4hrend der K\u00f6rper weiterlebt. Das bedeutet nicht, dass das Ich verschwindet, sondern dass die Identifikation mit ihm zusammenbricht oder sich stark abschw\u00e4cht. In vielen Traditionen wird dies Erl\u00f6sung oder Erleuchtung genannt. Sterben k\u00f6nnen wir also auf zwei Arten: Dadurch, dass das die Identifikation mit der Person, dem Ich aufh\u00f6rt oder weil das Nervensystem seinen Dienst einstellt.<\/p>\n<h3>Nach dem Tod ist es wie vor der Geburt<\/h3>\n<p>Warst Du tot, bevor Du geboren wurdest? Bist Du tot, wenn Dein K\u00f6rper aufh\u00f6rt zu funktionieren? Jeder Mensch erscheint in der Ganzheit und er verschwindet wieder, so, wie alles andere auch. Das ist ein unpers\u00f6nlicher Prozess. Erst unser Nervensystem erschafft die Vorstellung einer Person. Wird die Natur des Ich, der Person durchschaut, verliert der vermeintliche Tod seinen Schrecken und seine Macht. Die Ganzheit, von der Du nie getrennt warst, ist unendlich, r\u00e4umlich, wie zeitlich.<\/p>\n<p>Ich denke, diese Ausf\u00fchrungen mildern nicht Deinen Schmerz, wenn Du einen Dir wichtigen Menschen verlierst. M\u00f6glicherweise empfindest Du sogar starke Ablehnung gegen diese Ideen. Doch ich bitte Dich, diese Gedankeng\u00e4nge vielleicht einmal zu verfolgen und zu vertiefen. Es k\u00f6nnte sein, dass die ge\u00e4nderte Perspektive Dir einiges an Klarheit und inneren Frieden bringt.<\/p>\n<h3>Die Angst vor dem eigenen Tod<\/h3>\n<p>Aus der Vorstellung eines Ich entsteht die Angst vor dem Tod. Eigentlich erschafft diese Vorstellung erst die Idee des Todes. Tiere haben keinen Begriff vom Tod. Sie haben nur einen \u00dcberlebensinstinkt, der der Erhaltung der Art dient. Diesen \u00dcberlebensinstinkt haben wir Menschen nat\u00fcrlich auch und der ist absolut sinnvoll. Er sorgt daf\u00fcr, dass wir Tiere uns nicht in Gefahr begeben oder ihr so schnell wie m\u00f6glich zu entkommen versuchen. Und nat\u00fcrlich macht eine akute Gefahr Angst, die vor\u00fcber geht. Doch die \u00dcberidentifikation mit unserem Ich l\u00e4sst uns das st\u00e4ndige Trauma der Trennung sp\u00fcren. Dadurch sind wir fast ununterbrochen in einem inneren Alarmzustand.<\/p>\n<p>Ich gehe davon aus, dass je mehr wir mit unserem Ich identifiziert sind und je wichtiger wir uns selbst nehmen, uns der Tod umso mehr \u00e4ngstigt. Je mehr wir in der Lage sind, die Ganzheit wahrzunehmen und zu sp\u00fcren, umso mehr verliert das Konzept des Todes an Bedeutung. Mache Dir klar, dass die Selbstidentifikation nur eine Idee ist. Nicht mehr. Erkenne, dass Du das Ich brauchst, um in unserer komplexen Gesellschaft zu leben und um deine Bed\u00fcrfnisse zu erkennen und zu stillen. Nicht mehr. Es ist eine Funktion und kein Wesen.<\/p>\n<p>Du bist wesentlich mehr. Wenn Du Deine wahre Natur erkennst und Du lernst, Deine Identifikation \u00fcber Deinen K\u00f6rper hinaus auszudehnen, bemerkst Du, dass Du alles sein kannst, was Du willst. Du kannst Dein Selbstbild beliebig gestalten und soweit ausdehnen, wie Du m\u00f6chtest. Alles was in Deinem Bewusstsein erscheint ist ein Gesamtereignis, dass nichts ausgrenzt. Sobald die Ausgrenzung beginnt, beginnt das Leiden, auf die eine oder andere Weise. Lerne alles, was von Dir abgetrennt ist zu integrieren und kehre St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck in die Ganzheit zur\u00fcck. Fange bei Dir selber an. Gewinne abgespaltene Pers\u00f6nlichkeitsanteile zur\u00fcck, heile alte Verletzungen und erkenne, wer beziehungsweise was Du bist. Mit jedem Bisschen, was Du integrierst, wird die Bedeutung des Todes geringer.<\/p>\n<h3>Was tun, wenn ein nahestehender Mensch stirbt?<\/h3>\n<p>Bindung zu anderen Menschen zu haben und zu erhalten ist eines unserer Grundbed\u00fcrfnisse. Bindung erfahren wir bereits vor der Geburt im Mutterleib. Sie ist essentiell f\u00fcr uns. Eine Umfrage hat ergeben, dass die Angst nicht dazuzugeh\u00f6ren, also ohne Bindung zu sein, bei den meisten Menschen gr\u00f6\u00dfer ist, als die Angst vor dem Tod. Ich gehe davon aus, dass ein Mangel an empfundener Bindung die h\u00e4ufigste Ursache f\u00fcr Selbstmord ist.<\/p>\n<p>Daher trifft uns der Tod eines nahestehenden Menschen so sehr. Nahestehend hei\u00dft ja, dass wir eine Verbindung zu ihm hatten. Stirbt dieser Mensch oder verlieren wir ihn auf andere Weise, wird unser Bed\u00fcrfnis nach Bindung verletzt. Es ist dann also sehr menschlich zu trauern,\u00a0 w\u00fctend zu sein oder sich ohnm\u00e4chtig zu f\u00fchlen.<\/p>\n<h3>Abschied nehmen<\/h3>\n<p>Ein wichtiger Anteil des Trauerprozesses ist es, Abschied zu nehmen. Das kannst Du alleine tun oder auch mit anderen zusammen. Dazu ist es aber wichtig, dass Du Dich vor ihnen mit allem zeigen kannst, was in Dir ist. Erinnere Dich allein oder mit den anderen zusammen, was Du mit dem Verstorbenen erlebt hast und was Dir an ihm wichtig war. W\u00e4hrend Du das tust werden Trauer, Wut, Ohnmacht und viele weitere Gef\u00fchle auftreten. Lasse sie zu und dr\u00fccke die aus. Gef\u00fchle dienen dazu, das Ereignis, was uns \u00fcberw\u00e4ltigt, zu integrieren. In diesem Fall der Verlust des Menschen. L\u00e4sst Du die Gef\u00fchle zu, wirst Du nach einer nicht allzu langen Zeit bemerken, dass die zuvor \u00fcberw\u00e4ltigenden Gef\u00fchle durch Frieden ersetzt werden. <a href=\"https:\/\/ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/vom-umgang-mit-heftigen-gefuehlen\/\">Eine ausf\u00fchrliche Beschreibung zu diesem Prozess findest Du hier.<\/a><\/p>\n<p>Oft ist es so, dass andere Menschen Bed\u00fcrfnisse erf\u00fcllen, die \u00fcber unser Bed\u00fcrfnis nach Bindung hinausgehen. Dann ist das Verlustgef\u00fchl noch gr\u00f6\u00dfer. Frage Dich, was Du alles mit dieser Person verloren hast. Welche Bed\u00fcrfnisse wurden durch sie noch erf\u00fcllt? Was hat sie Dir gegeben? Mache vielleicht eine Liste. Dann entwickle Ideen, wie Du das aus eigener Kraft erhalten kannst und setzte sie um. Du hattest Deine Bed\u00fcrfniserf\u00fcllung nach au\u00dfen verlegt und Dich damit von dieser Person abh\u00e4ngig gemacht. Nun hast Du Die Chance, wieder in Deine eigene Kraft zu kommen und pers\u00f6nlich zu wachsen.<\/p>\n<h3>Was Du noch tun kannst<\/h3>\n<p>Hast Du eine ausgepr\u00e4gte Angst vor dem Tod, die Dich sehr belastet? Oder kommst Du auch nach einer l\u00e4ngeren Zeit nicht \u00fcber den Tod einer nahestehenden Person hinweg? Melde Dich bei mir. Es ist m\u00f6glich Dein inneres Gleichgewicht wieder herzustellen.<\/p>\n<p>Hinweis: Solltest Du Dich mit Selbstmordgedanken besch\u00e4ftigen, wende Dich bitte an die <a href=\"https:\/\/telefonseelsorge.de\">Telefonseelsorge<\/a>.<\/p>\n<p>Auch interessant:<br \/>\n<a title=\"Permanenter Link zu: Traumata \u00fcberwinden\" href=\"https:\/\/ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/traumata-ueberwinden\/\" rel=\"bookmark\">Traumata \u00fcberwinden <\/a><br \/>\n<a title=\"Permanenter Link zu: Es ist nie zu sp\u00e4t f\u00fcr eine gl\u00fcckliche Kindheit\" href=\"https:\/\/ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/es-ist-nie-zu-spaet-fuer-eine-glueckliche-kindheit\/\" rel=\"bookmark\">Es ist nie zu sp\u00e4t f\u00fcr eine gl\u00fcckliche Kindheit <\/a><br \/>\n<a title=\"Permanenter Link zu: \u201eIch f\u00fchle mich falsch. \u2013 Was kann ich tun?\u201c\" href=\"https:\/\/ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/ich-fuehle-mich-falsch-was-kann-ich-tun\/\" rel=\"bookmark\">\u201eIch f\u00fchle mich falsch. \u2013 Was kann ich tun?\u201c <\/a><br \/>\n<a title=\"Permanenter Link zu: So klappt es mit dem guten Lebensgef\u00fchl\" href=\"https:\/\/ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/so-klappt-es-mit-dem-guten-lebensgefuehl\/\" rel=\"bookmark\">So klappt es mit dem guten Lebensgef\u00fchl <\/a><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/ulrich-heister.de\/\">Erfahre, was mit moderner Psychotherapie m\u00f6glich ist!<\/a><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was denkst Du \u00fcber den Tod? 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