{"id":433,"date":"2011-04-08T15:05:27","date_gmt":"2011-04-08T14:05:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ulrich-heister.de\/ichfrei\/?p=433"},"modified":"2018-04-24T14:28:27","modified_gmt":"2018-04-24T12:28:27","slug":"weitere-methoden-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/weitere-methoden-teil-2\/","title":{"rendered":"Weitere Methoden Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie bereits gesagt, liegt jede Form von Unwohlsein, wie zum Beispiel Stress, Angst, Minderwertigkeitsgef\u00fchle, Hilflosigkeit, Verwirrung, Haltlosigkeit oder Unsicherheit darin begr\u00fcndet, dass wir eine Dissonanz mit der Realit\u00e4t, mit dem, was ist, haben. Daher sind die besten Ans\u00e4tze damit fertig zu werden die, die uns wieder in Frieden bringen, mit dem was wir erleben. In diesem Artikel stelle ich weitere M\u00f6glichkeiten vor, dies zu erreichen.<\/p>\n<p><strong><!--more-->Stirnreflexzonen<\/strong><\/p>\n<p>Angenommen, Sie haben bald ein wichtiges Gespr\u00e4ch und Sie f\u00fchlen sich gar nicht gut damit. Sie haben Angst etwas falsch zu machen, machen sich Sorgen, dass es schief geht, Sie m\u00f6gen einige der anwesenden Personen nicht, bef\u00fcrchten aus Versehen Interna auszuplaudern, f\u00fchlen sich \u00fcberfordert oder\/und Sie bef\u00fcrchten die richtigen Worte nicht zu finden.<\/p>\n<p>Setzen Sie sich an einen Tisch, st\u00fctzen Sie die Ellenbogen auf den Tisch und legen Sie Zeige- und Mittelfingen beider<\/p>\n<div id=\"attachment_779\" style=\"width: 163px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Stirnh\u00f6cker-uh-200-hoch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-779\" class=\"wp-image-779 size-full\" title=\"ML\" src=\"https:\/\/ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Stirnh\u00f6cker-uh-200-hoch.jpg\" alt=\"\" width=\"153\" height=\"200\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-779\" class=\"wp-caption-text\">Lage der Stirnbeinh\u00f6cker<\/p><\/div>\n<p>H\u00e4nde auf die beiden Stirnbeinh\u00f6cker an Ihrer Stirn. Die Abbildung zeigt, wo die Stirnbeinh\u00f6cker liegen. Sie k\u00f6nnen die kleinen Erhebungen leicht tasten.<\/p>\n<p>Nun stellen Sie sich Ihre zuk\u00fcnftige Situation, das Gespr\u00e4ch, mit allen Aspekten, die Ihnen ein ungutes Gef\u00fchl machen vor. F\u00fchlen Sie die Empfindungen, die Sie jetzt dazu haben und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit gleichzeitig auf die Fingerspitzen, die Ihre Stirn leicht ber\u00fchren. Bleiben Sie bei einem Gef\u00fchl so lange bis es sich aufl\u00f6st und sie ein leichtes Pulsieren in den Fingerspitzen f\u00fchlen. Dann gehen Sie zur n\u00e4chsten Empfindung. Machen Sie das so lange, bis Sie unbelastet an das kommende Gespr\u00e4ch denken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Beispiel wird eine Situation behandelt, die in der Zukunft liegt. Ihre Empfindungen dazu liegen nat\u00fcrlich in der Gegenwart. Sind diese aufgel\u00f6st, k\u00f6nnen Sie unbelastet und unvoreingenommen in das Gespr\u00e4ch gehen. Wie es Ihnen im Gespr\u00e4ch gehen wird, wei\u00df nat\u00fcrlich niemand. Aber auf jeden Fall wird es besser laufen.<\/p>\n<p><strong>Integrieren durch Lieben<\/strong><\/p>\n<p>Wenn heute von Lieben gesprochen wird, ist meistens die bedingte Liebe gemeint. Verbindung oder Zuneigung aufgrund von Versprechen oder dem Erf\u00fcllen von Erwartungen. Wenn Du mir treu bist, liebe ich Dich, oder so \u00e4hnlich. Meistens handelt es sich bei dieser Liebe um mentale oder emotionale Strukturen zweier Menschen, die sich einander erg\u00e4nzen oder in Teilen \u00e4hnlich sind und sich dadurch best\u00e4tigen. Begegnen wir jemanden, der auf diese Weise zu uns passt, verlieben wir uns. Das Zusammenpassen der Muster ist die Bedingung. Sie sind in der Regel verg\u00e4nglich.<\/p>\n<p>Mein Verst\u00e4ndnis von Liebe ist ein anderes. Liebe ist kein Gef\u00fchl oder Zustand sondern das Gewahrsein von Einssein. Dies ist das nat\u00fcrliche und normale Sein. Sein ist alles, was ist, auf allen Ebenen. Nichts liegt au\u00dferhalb des Seins. Trennung ist eine Angelegenheit des Verstandes. Das Sein ist wesentlich weiter und gr\u00f6\u00dfer als der Verstand. Unser Verstand ist eine kleine Erscheinung im Sein, die das Erleben des Einzelnen massiv bestimmt. Sein ist nicht getrennt. Wenn wir wahres, ungefiltertes Sein, sozusagen um den Verstand herum, wahrnehmen, empfinden wir Liebe. Das hat nichts mit dem Menschen zu tun, mit dem wir gerade zusammen sind und auch nicht mit der Situation oder der Umgebung in der wir uns gerade befinden.<\/p>\n<p>Wenn wir in diesem weiteren Sinne lieben, sind wir im Einklang mit dem Sein. Nun liegt es auf der Hand, was zu tun ist, wenn wir uns in einer Dissonanz befinden. Wir m\u00fcssen uns in Einklang mit dem Sein bringen. Wenn wir sagen, vielleicht sogar f\u00fchlen, dass wir den Grund der Dissonanz lieben, stellt sich der Friede wieder ein. Das ist nat\u00fcrlich nicht immer leicht oder scheint sogar unm\u00f6glich. Was in solch einem Fall zu tun ist, erkl\u00e4re ich noch.<\/p>\n<p>Die praktisch Umsetzung sieht so aus: Sagen, denken oder f\u00fchlen Sie Liebe zur Ursache Ihres Unwohlseins oder \u00c4rgers. \u00c4rgern Sie sich beispielsweise \u00fcber Stefan, sagen Sie zu sich selber: \u201eIch liebe Stefan.\u201c oder \u201eIch liebe Stefan daf\u00fcr, wie er ist.\u201c oder \u201eIch liebe Stefan f\u00fcr das, was er mir antut.\u201c Rollen sich Ihre Fu\u00dfn\u00e4gel auf? Kann ich verstehen. Dies ist eine der h\u00e4rtesten \u00dcbungen. Es geht nicht darum, dass Sie Stefan um den Hals fallen. Auch nicht darum, dass Sie Ihm sagen, dass Sie Ihn lieben. Auch nicht darum, dass Sie gut finden, was er tut. Es geht darum, dass Sie sich daran erinnern, dass es nur dieses eine Einssein gibt.<\/p>\n<p>Wie gesagt, nichts kann au\u00dferhalb des Einsseins sein. Daher auch der bl\u00f6de Stefan nicht. Stefan und der Streit, oder was auch immer Sie mit Stefan haben, geh\u00f6rt zum Einssein und ist in ihm enthalten. Sich zu sagen, dass man liebt erinnert daran. Es gibt einen neuen, verbunden Standpunkt. Es stellt sich ein Friede mit der Situation ein, auch wenn die Situation nicht friedlich ist.<\/p>\n<p>Also nochmal langsam: Gehen Sie schrittweise vor. Beginnen Sie mit der Quelle Ihres Unwohlseins. Ist es Ihnen nicht m\u00f6glich dies zu lieben oder zu sagen, dass Sie es lieben, gehen Sie einen Schritt weiter. Im Beispiel ist es wieder Stefan oder ein Schuldgef\u00fchl.<\/p>\n<p>1. Schritt:<br \/>\nIch liebe Stefan.<br \/>\nIch liebe das Schuldgef\u00fchl.<\/p>\n<p>Geht es nicht, dann versuchen Sie Schritt zwei:<\/p>\n<p>2. Schritt<br \/>\nIch liebe die Situation mit Stefan.<br \/>\nIch liebe die Situation, das Ereignis, das die Schuldgef\u00fchle ausl\u00f6st.<\/p>\n<p>Geht das nicht, dann versuchen Sie Schritt drei:<\/p>\n<p>3. Schritt<br \/>\nIch liebe mich daf\u00fcr, dass ich diese Situation mit Stefan habe.<br \/>\nIch liebe mich daf\u00fcr, dass ich die Schuldgef\u00fchle habe.<\/p>\n<p>Geht das nicht, dann versuchen Sie Schritt vier:<\/p>\n<p>4. Schritt<br \/>\nIch liebe mich daf\u00fcr, dass ich die Situation mit Stefan nicht lieben kann.<br \/>\nIch liebe mich daf\u00fcr, dass ich die Schuldgef\u00fchle nicht lieben kann.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens dies d\u00fcrfte funktionieren.<\/p>\n<p>Es ist gar nicht notwendig, dass Sie die Liebe sp\u00fcren oder sich in einem Gef\u00fchl des Einsseins aufl\u00f6sen. Es reicht, diesen Satz zu sagen. In der Regel stellt sich allein dadurch eine sp\u00fcrbare Erleichterung oder ein Perspektivwechsel ein. Voraussetzung ist nat\u00fcrlich, dass Sie die Situation aufl\u00f6sen wollen. Wenn Sie Recht behalten und Stefan beschuldigen wollen oder wenn Sie meinen, Sie m\u00fcssten Ihr vermeintliches Vergehen mit Schuldgef\u00fchlen bezahlen, dann wird diese Herangehensweise versagen.<\/p>\n<p>Manche m\u00f6gen es, auch wenn Sie es nicht wahr haben wollen, sich in ihren negativen Gef\u00fchlen zu suhlen. Entweder, weil dann den anderen die Schuld zugeschoben werden kann oder weil ihr Selbstmitleid ein so sch\u00f6nes, warmes Nest ist. Im Einssein gibt es nur Situationen. \u201eT\u00e4ter\u201c und \u201eOpfer\u201c geh\u00f6ren dazu. Wer was ist, ist recht beliebig. Mal sind Sie Opfer, mal T\u00e4ter. In der Summe wird es sich wohl die Waage halten.<\/p>\n<p>In der Einheit gibt es keine Einzelereignisse. Was Sie erleben, mitsamt der Personen die beteiligt sind, den Gegenst\u00e4nden, der Umgebung, schlicht alles in Ihrem Wahrnehmungsfeld, ist das eine Ereignis. Da lassen sich keine Einzelteile entnehmen und irgendwelche Ursachen an Ihnen festmachen. Dies ist die Situation. Punkt.<\/p>\n<p>Kurz: Was Sie auch immer erleben, lieben Sie es. Wenn Sie es nicht lieben k\u00f6nnen, liebe Sie sich daf\u00fcr, dass Sie es nicht k\u00f6nnen. Es wird sich unmittelbar eine Erleichterung einstellen.<\/p>\n<p><strong>Hindurchf\u00fchlen<\/strong><\/p>\n<p>Alle Methoden, um Situationen, Empfindungen oder Zust\u00e4nde handzuhaben, die ich beschrieben habe, setzen ein gewisses Ma\u00df an Vernunft voraus. Das hei\u00dft, unser Verstand muss, wenigstens zum Teil, funktionieren. Es gibt allerdings Erlebnisse, in denen wir von unseren Gef\u00fchlen vollkommen \u00fcberw\u00e4ltigt sind. Auch hier gibt es eine M\u00f6glichkeit damit fertig zu werden. F\u00fchlen Sie sich durch das Gef\u00fchl oder die Gef\u00fchle hindurch. Auch hier geht es wieder darum, das anzunehmen, was ist.<\/p>\n<p>Manche tun dies lieber allein, manche mit anderen zusammen. Die Person die dabei ist, sollte auf keinen Fall die ausl\u00f6sende Person sein, sondern ein Begleiter, der sich nicht \u00fcberfordert f\u00fchlt und mit Ihren Gef\u00fchlen umgehen kann. Sie brauchen niemanden, der die Gef\u00fchle verst\u00e4rkt, eskaliert oder auf den Sie sie projizieren k\u00f6nnen. Die Person sollte neutral und unterst\u00fctzend sein. In der Regel braucht man niemanden dazu. Ich bin dabei lieber allein. Dann brauche ich auf niemanden R\u00fccksicht zu nehmen oder werde nicht abgelenkt. Ich glaube, es gibt auch nicht sehr viele Menschen, die wertsch\u00e4tzend und gelassen mit solch heftigen Emotionen umgehen k\u00f6nnen. Entscheiden Sie selbst.<\/p>\n<p>Die Anleitung ist kurz: Lassen Sie sich in das Gef\u00fchl, das Sie haben, hineinfallen und tun Sie alles, was das Gef\u00fchl will. W\u00fcten, weinen, schreien, beschuldigen, fluchen Sie oder was auch immer n\u00f6tig ist. M\u00f6glichst ungehemmt. Geben Sie Ihren k\u00f6rperlichen Impulsen nach. Schlagen Sie, treten Sie, sch\u00fctteln Sie sich, toben Sie. Kissen, Matratzen oder Decken sind dabei hilfreich. Je intensiver Sie es tun, umso schneller werden die Gef\u00fchle entladen sein. Nur beachten Sie, dass Sie sich selbst oder andere dabei nicht verletzen. Zerst\u00f6ren Sie nichts, was Sie sp\u00e4ter vielleicht noch brauchen. Das ist nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Es muss allerdings gar nicht immer so dramatisch sein. Es ist eher selten so. Hindurchf\u00fchlen k\u00f6nnen Sie auch immer wenn irgendwelche Gef\u00fchle in Ihnen auftauchen. Allt\u00e4glich. Angenommen Sie bekommen im B\u00fcro einen Anruf, der Sie \u00e4rgert oder traurig macht. Oder Sie sp\u00fcren spontan, ohne ersichtlichen Grund ein Unwohlsein in der Bauchgegend. F\u00fchlen Sie es einfach. Richten Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit auf das Zentrum des Gef\u00fchls oder der Empfindung. Nehmen Sie es an und wahr. Ohne Wertung. H\u00e4ufig braucht es nicht lange.<\/p>\n<p>Meistens nehmen wir solche Empfindungen nur am Rande wahr, weil etwas anderes wichtiger erscheint oder unsere Aufmerksamkeit woanders ist. Oder wir haben eine Bewertung auf die Empfindung oder die Grundhaltung, dass es eigentlich nicht da sein d\u00fcrfte. Das Empfinden kann sich dadurch \u00fcber Stunden, Tage oder Wochen halten und Sie schw\u00e4chen.<\/p>\n<p>Gew\u00f6hnen Sie sich an, sobald Sie, wenn auch nur unterschwellig, ein unangenehmes Gef\u00fchl sp\u00fcren, es bewusst an- und wahrzunehmen. F\u00fchlen Sie es. Lassen Sie es da sein. Bewerten Sie es nicht. Es ist nur ein Gef\u00fchl, das da ist. Es will wahrgenommen werden. Wenn sie es tun, wird es sich bald verfl\u00fcchtigen. Es wird Ihr Selbstempfinden und Ihre Handlungsf\u00e4higkeit nicht mehr einschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Widerstand gegen ein Gef\u00fchl zu haben l\u00e4sst dieses l\u00e4nger andauern oder verst\u00e4rkt es sogar. Daher ist es NICHT sinnvoll, durch ein Gef\u00fchl hindurch zu f\u00fchlen, um es LOSZUWERDEN. Diese Intention entspringt einem Widerstand. Und dieser\u2026 Genau, Sie wissen es. Lassen Sie den Widerstand fallen. Das Gef\u00fchl ist eh da. Warum sollte es nicht bewusst gef\u00fchlt werden? Sie tun es ja schon.<\/p>\n<p><strong>Es erkennen als das, was es ist <\/strong><\/p>\n<p>Es kommt vor, dass wir uns in Gedanken und Gef\u00fchlen verlieren und mit ihnen so identifiziert sind, dass sie uns v\u00f6llig vereinnahmen oder \u00fcberw\u00e4ltigen. Zum Beispiel, wenn Sie sich sorgen, Angst haben, in einer Gedankenschleife festh\u00e4ngen, oder \u00e4hnlichem. Erkennen Sie das, worauf sie fixiert sind als das, was es ist.<\/p>\n<p>Sorgen entspringen Gedanken. Erkennen Sie sie als Gedanken. Sagen Sie sich selber: \u201eDas ist ein Gedanke\u201c. Und sie werden bemerken, dass Sie sich von Ihren Sorgen distanzieren und sie ihre Macht verlieren. Oder wenn Sie Angst haben. Sagen Sie sich: \u201eDas ist sein Gef\u00fchl.\u201c Wenn Sie sich unwohl f\u00fchlen: \u201eDas ist eine Empfindung.\u201c<\/p>\n<p>Gedanken, Gef\u00fchle und Empfindungen tauchen spontan, akausal auf. Sie sind nicht Sie. Identifizieren Sie sich mit Ihnen, geben Sie Ihnen Macht. Erkennen Sie sie als das, was sie sind, l\u00f6sen sie die Identifikation, Ihre Aufmerksamkeit ist befreit und der Raum \u00f6ffnet sich wieder.<\/p>\n<p><strong>L\u00fccke im Denken<\/strong><\/p>\n<p>Meistens sind wir im Betriebszustand \u201eAutopilot\u201c unterwegs. Verwickelt in unsere mentalen und emotionalen Programme reagieren wir unreflektiert auf die Umgebung. Unsere Wahrnehmungsfilter d\u00e4mpfen die Sinneseindr\u00fccke und die Welt erscheint im allt\u00e4glichen Einerlei. Wir sind weit entfernt von unserem wahren Wesen. Nicht, dass hieran etwas falsch w\u00e4re. Das ist, wie wir schon vorher gesehen haben, das normale Spiel des Daseins. Es gibt ein machtvolles Werkzeug das Denken \u201eauszuschalten\u201c und unseren Wahrnehmungsfilter zu schw\u00e4chen.<\/p>\n<p>Stellen Sie sich selber in Gedanken folgende Frage: \u201eWoher wird mein n\u00e4chster Gedanke kommen?\u201c Denken Sie nicht \u00fcber diese Frage nach. Stellen Sie sich die Frage und achten Sie aufmerksam darauf, was geschieht.<\/p>\n<p>Genau: Es stellt sich eine L\u00fccke im Denken ein. Haben Sie sie bemerkt? Stellen Sie sich die Frage wieder. Dann richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf diese L\u00fccke. Wenn Sie die Aufmerksamkeit dort halten, stellen Sie fest, dass sich die L\u00fccke ausdehnt.<\/p>\n<p>Hat sich Ihr Befinden ver\u00e4ndert? Sind sie ruhiger geworden? Stiller? Wacher? Lebendiger? War da ein Gef\u00fchl der Freude oder Leichtigkeit? Versuche Sie es noch einmal. Machen Sie Urlaub von Ihren Gedanken.<\/p>\n<p>Mit etwas \u00dcbung kann diese L\u00fccke sehr lang werden. L\u00f6st sie die Aufmerksamkeit auf die L\u00fccke wieder, stellt sich der \u00fcbliche Gedankenstrom in der Regel wieder ein. Doch ist es f\u00fcr viele Menschen etwas vollkommen Neues, den gedankenfreien Raum zu erleben.<\/p>\n<p>Falls Sie ein Kontrollfreak sind, werden Sie Schwierigkeiten mit der \u00dcbung gehabt haben oder einen ausgesprochenen Widerstand gegen die Gedankenl\u00fccke. Macht nichts. Den Widerstand oder das Kontrollbed\u00fcrfnis k\u00f6nnen Sie gut mit PeD (Artikel \u201eDie Methode Einf\u00fchrung\u201c und \u201e-Anleitung\u201c) bearbeiten.<\/p>\n<p>Ein erf\u00fclltes und entspanntes Leben ist m\u00f6glich, in einer vollkommenen Offenheit und einer vollkommenen Annahme dessen, was ist. Unabh\u00e4ngig von den Menschen, der Situation oder den Empfindungen die gerade gegenw\u00e4rtig sind. Der Person, dem Ego, ist das nicht m\u00f6glich, denn es ist seiner Natur nach getrennt und begrenzt. Die \u201eultimative\u201c Methode, den \u201eletzten\u201c Standpunkt und das, was danach kommt, lernen wir im dritten Paradigma kennen, wenn wir als der, der wir wirklich sind, sehen, was wirklich ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wie bereits gesagt, liegt jede Form von Unwohlsein, wie zum Beispiel Stress, Angst, Minderwertigkeitsgef\u00fchle, Hilflosigkeit, Verwirrung, Haltlosigkeit oder Unsicherheit darin begr\u00fcndet, dass wir eine Dissonanz mit der Realit\u00e4t, mit dem, was ist, haben. Daher sind die besten Ans\u00e4tze damit fertig zu werden die, die uns wieder in Frieden bringen, mit dem was wir erleben. 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