{"id":496,"date":"2011-06-15T13:21:07","date_gmt":"2011-06-15T13:21:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ulrich-heister.de\/klares-sehen\/?p=496"},"modified":"2018-04-24T14:27:53","modified_gmt":"2018-04-24T12:27:53","slug":"realitat-gestalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ulrich-heister.de\/bewusstseinsblog\/realitat-gestalten\/","title":{"rendered":"Realit\u00e4t gestalten"},"content":{"rendered":"<p>Im zweiten Paradigma gehen wir davon aus, dass Realit\u00e4t gestaltbar ist. Wir sind nicht Opfer des Schicksals, sondern deren aktive Gestalter. Die meisten unbewusst,\u00a0 manche bewusst. Die unbewussten Gestalter geh\u00f6ren dem ersten Paradigma an. Sie kennen die grundlegenden Prinzipien des Bewusstseins nicht und sind daher ihrem Schicksal ausgeliefert, k\u00e4mpfen um die Erf\u00fcllung ihrer Bed\u00fcrfnisse oder erschaffen immer wieder unerw\u00fcnschte Ereignisse. Hier schauen wir uns nun an, wie es anders gehen kann. Wie wir unser Leben selbst bestimmen k\u00f6nnen. Und das bezogen auf jeden beliebigen Lebensbereich.<\/p>\n<p><!--more-->Es gibt einige wenige Prinzipien, die man kennen muss, um Realit\u00e4t zu kreieren. Das erste, das wichtigste ist, zu wissen, dass die eignen \u00dcberzeugungen, dass, was wir f\u00fcr gewiss halten, sich in unserem Leben als Realit\u00e4t wiederspiegeln. Ich muss also meine \u00dcberzeugungen \u00e4ndern, um meine Realit\u00e4t zu \u00e4ndern. Das zweite, was ich wissen muss, ist, dass die Vergangenheit, aus sich selbst heraus, keinen Einfluss auf mich hat. Es sei denn, ich gebe ihr die Macht im Jetzt auf mich einzuwirken. Das dritte ist, die volle Verantwortung f\u00fcr sich und das eigene Erleben zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<h3>Verantwortung<\/h3>\n<p>Verantwortung f\u00fcr das eigene Leben zu \u00fcbernehmen hei\u00dft, die Schuld oder die Ursache nicht bei anderen Menschen zu suchen, sondern bei sich selber. Sie, und nur Sie, bestimmen, was in Ihrem Leben geschieht oder nicht. Das tun Sie unbewusst oder nicht. Selbst, wenn Sie scheinbar Opfer von jemand anderem geworden sind, \u00fcberpr\u00fcfen Sie bei sich selber, was Sie zu dieser Situation beigetragen haben, so dass dies geschehen konnte.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen Sie Ihr juristisches Recht einfordern und Wiedergutmachung verlangen. Doch auf der pers\u00f6nlichen Ebene \u00e4ndert sich dadurch nichts. Erst, wenn Sie Ihre eigenen Muster aufgel\u00f6st haben, die die Situation herbeigef\u00fchrt haben, werden Sie sich von dem Ereignis befreit f\u00fchlen und sich sicher sein k\u00f6nnen, dass dies so nicht wieder geschieht.<\/p>\n<p>Werden Sie beispielsweise bei einem Verkehrsunfall verletzt an dem der andere die Schuld zu tragen scheint, k\u00f6nnte zum Beispiel die \u00dcberzeugung, dass Sie Strafe verdienen (\u201eIch bin schuld, dass Mutter gestorben ist.\u201c) oder selbstsabotierende Muster (\u201eIch bin nicht gut genug, um Erfolg zu haben.\u201c) die Ursache sein.<\/p>\n<p>Um solche \u00dcberzeugungen zu finden, bedarf es ein wenig Mut und Selbstehrlichkeit. Die Bereitschaft sich diese einzugestehen und hinzuschauen ist unerl\u00e4sslich, wenn Sie Ihr Leben wirklich \u00e4ndern wollen. Muster, die Probleme schaffen, sind selten von heiterer Natur. Doch Ihre Erfolge, die sich einstellen, wenn Sie sich konsequent mit Ihrer Realit\u00e4t konfrontieren, werden Sie st\u00e4rken und weiter ermutigen. Ver\u00e4nderungen liegen nie in der Komfortzone.<\/p>\n<h3>Vergangenheit<\/h3>\n<p>Viele Menschen die Probleme und Misserfolg in ihrem Leben haben, suchen h\u00e4ufig die Ursache daf\u00fcr in Ihrer Vergangenheit. \u201eIch hatte eine schwere Kindheit.\u201c \u201eMein Vater war ein S\u00e4ufer.\u201c \u201eMein Onkel hat mich immer unterdr\u00fcckt.\u201c \u201eMeine Mutter hat mir keine Luft zum Atmen gelassen.\u201c Oder so \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>Merken Sie sich unbedingt folgendes: Die Vergangenheit existiert nicht und hat somit keinen Einfluss auf Ihr Leben! Es sei denn, SIE geben ihr die Macht dazu. Das tun Sie, wenn Sie Ihre Vergangenheit dazu benutzen, Ihre Misserfolge, Fehlschl\u00e4ge, Fehlverhalten, Ungl\u00fcck oder sonst was zu erkl\u00e4ren. Oder Sie halten an der Vergangenheit fest, da die bekannte H\u00f6lle sicherer scheint, als der unbekannte Himmel. Nichts zu \u00e4ndern ist meistens bequemer.<\/p>\n<p>Manche benutzen Ihre Vergangenheit dazu, eine Rechtfertigung zu haben, um keine Verantwortung \u00fcbernehmen zu m\u00fcssen. \u201eMeine Eltern haben mich nie gef\u00f6rdert.\u201c \u201eIch war so lange krank.\u201c \u201eIch kann M\u00e4nnern nicht trauen, da mein Vater mich missbraucht hat.\u201c So etwas kann geschehen, doch es ist meistens schon lange vorbei und \u00fcberlebt. Aktuell ist dies nicht mehr Bestandteil Ihres Lebens. Sie unterliegen nicht mehr denjenigen, die fr\u00fcher \u00fcberlegenen waren und die Macht hatten. Nun k\u00f6nnen Sie Verantwortung \u00fcbernehmen und Ihr Leben in die Hand nehmen. Die Vergangenheit existiert nicht. Wenn doch, dann ausschlie\u00dflich in Ihrem Kopf.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hinterlassen schmerzhafte und verletzende Erlebnisse Spuren. Doch diese Spuren lassen sich bearbeiten und endg\u00fcltig aufl\u00f6sen, so dass Sie lediglich als integrierte Erinnerungen, nicht jedoch schmerzhaft oder begrenzend bleiben. Auch wenn es unm\u00f6glich erscheint. Auch wenn Sie noch so \u00fcberw\u00e4ltigt waren. Erlebnisse pr\u00e4gen \u00dcberzeugungen, welche wiederum mit einer Art Energiefeld versehen sind. Daher reicht es nicht, intellektuell zu erkennen und Klarheit dar\u00fcber zu bekommen, was geschehen ist und warum. Auch die energetischen Strukturen wollen erl\u00f6st werden. PeD, zum Beispiel, ist eine wundervolle Methode dazu.<\/p>\n<h3>\u00dcberzeugungen<\/h3>\n<p>Gewissheit gibt \u00dcberzeugungen Macht. Was Sie f\u00fcr wahr halten, bestimmt Ihre Gedanken, Gef\u00fchle, Handlungen, Empfindungen und die Menschen, die Ihnen begegnen. Man k\u00f6nnte auch sagen, Ihre gesamte erlebte Realit\u00e4t. Es ist selbstverst\u00e4ndlich, dass wir nat\u00fcrlich auch h\u00f6heren Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten unterworfen sind, wie zum Beispiel den Naturgesetzen. Es gibt Menschen, die etwas anderes sagen, doch ich bin noch niemandem begegnet, der sich spontan, ohne Hilfsger\u00e4te, in die Luft erheben konnte. Aber wer wei\u00df\u2026 Bleiben wir bei den Belangen eines Lebens innerhalb normaler Parameter.<\/p>\n<p>Sie bekommen sehr leicht heraus, welche \u00dcberzeugen Sie haben, indem sie sich anschauen, was Sie erleben. Erleben Sie Erfreuliches, dann herrscht wohl eine \u00dcbereinstimmung von Wunsch und Realit\u00e4t vor. Erleben Sie weniger erfreuliches, dann tragen Sie \u00dcberzeugungen mit sich herum, die nicht mit dem \u00fcbereinstimmen, was Sie erleben wollen. In dem Fall notieren Sie am besten das, was Sie erleben in einem kurzen, pr\u00e4gnanten Satz in der Ich-Form. Zum Beispiel: \u201eImmer, wenn ich vor einer Gruppe spreche, werde ich unsicher und fange an zu stottern.\u201c<\/p>\n<p>Vorgehensweise 1: Notieren Sie einen kurzen, pr\u00e4gnanten Satz in der Ich-Form, der beschreibt, was Sie erleben m\u00f6chten. Zum Beispiel: \u201eIch spreche sicher und gelassen vor Gruppen.\u201c Nun sagen Sie sich den Satz und schauen Sie, was der Satz in Ihnen ausl\u00f6st. Es k\u00f6nnen Zweifel, unangenehme Gef\u00fchle, Gedanken, Bewertungen oder was immer sein. L\u00f6sen Sie das, was auftaucht, nun mit PeD (Psychoenergetische Deprogrammierung, Artikel Die Methode, Einf\u00fchrung und Anleitung) oder mit ADP (Automatische Deprogrammierung, Artikel Weitere Methoden Teil 1) auf. Machen Sie damit so lange weiter, bis Ihre beschr\u00e4nkenden Muster verschwunden sind oder bis die gew\u00fcnschte Realit\u00e4t eingetreten ist. Das hei\u00dft, sie k\u00f6nnen frei und ungehemmt vor einer Gruppe sprechen. Wie lange das dauert h\u00e4ngt nat\u00fcrlich von der Komplexit\u00e4t Ihres Themas ab. Es kann sein, dass sich schnell Erfolge zeigen. Es k\u00f6nnen sich auch Nebenthemen zeigen, die dann auf gleiche Weise bearbeitet werden k\u00f6nnen. Es lohnt sich auf jeden Fall dran zu bleiben.<\/p>\n<p>Vorgehensweise 2: Sagen Sie sich den Satz, der das Problem beschreibt (\u201eImmer, wenn ich vor einer Gruppe spreche, werde ich unsicher und fange an zu stottern.\u201c) mehrfach und f\u00fchlen Sie sich in ihn hinein. Tun Sie das am besten ungest\u00f6rt an einem ruhigen Ort. Lassen Sie sich von Ihren Gef\u00fchlen in die Vergangenheit leiten und schauen Sie, wann Sie so etwas schon einmal, so oder \u00e4hnlich, erlebt haben. Es muss sich nicht um eine identische Situation handeln. \u00dcberpr\u00fcfen Sie, ob Ihr Empfinden zu der Situation passt. Meistens sind die im Zusammenhang mit einem Problem erinnerten Situationen unangenehm oder gar schmerzhaft. Begeben Sie sich mit Gef\u00fchl und Gedanken in diese Situation hinein und erleben Sie sie mit m\u00f6glichst wenig Bewertung und Widerstand. Nun l\u00f6sen Sie das Erlebte mit PeD oder ADP auf. Machen Sie damit so lange weiter, bis die unerw\u00fcnschte Realit\u00e4t aus Ihrem Leben verschwunden ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im zweiten Paradigma gehen wir davon aus, dass Realit\u00e4t gestaltbar ist. Wir sind nicht Opfer des Schicksals, sondern deren aktive Gestalter. Die meisten unbewusst,\u00a0 manche bewusst. Die unbewussten Gestalter geh\u00f6ren dem ersten Paradigma an. 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