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	<title>Anleitung &#8211; Herz- und Augenhöhe &#8211; Ulrich Heister</title>
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	<description>Das Bewusstsein ist der Schlüssel zu mehr Gesundheit, Lebensfreude und Erfolg</description>
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	<title>Anleitung &#8211; Herz- und Augenhöhe &#8211; Ulrich Heister</title>
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	<item>
		<title>Lampenfieber: Wo kommt es her? Wie geht es weg?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2015 06:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2. Paradigma]]></category>
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					<description><![CDATA[Ursachen und wirkungsvolle Methoden zur Selbstanwendung Lampenfieber und Prüfungsängste bringen viele Menschen dazu, gerade solchen Situationen auszuweichen, die sie eigentlich weiterbringen würden. Die Ängste sorgen für schlaflose Nächte und tagelanges Leiden. Sie verhindern, dass sich Potential zeigt. Sie zerstören manchmal Karrieren. Auf jeden Fall sind sie sehr, sehr unangenehm. Dabei wären sie doch eigentlich unnötig, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ursachen und wirkungsvolle Methoden zur Selbstanwendung</h3>
<p>Lampenfieber und Prüfungsängste bringen viele Menschen dazu, gerade solchen Situationen auszuweichen, die sie eigentlich weiterbringen würden. Die Ängste sorgen für schlaflose Nächte und tagelanges Leiden. Sie verhindern, dass sich Potential zeigt. Sie zerstören manchmal Karrieren. Auf jeden Fall sind sie sehr, sehr unangenehm. Dabei wären sie doch eigentlich unnötig, oder?</p>
<p>Schauen wir uns das Ganze einmal näher an: Warum bekommen wir eigentlich Lampenfieber? Vor allem aber: Was können wir dagegen tun?</p>
<h3>Dein Verstand: Helfer und Saboteur zugleich</h3>
<p>Zugegeben: Um einen Vortrag zu halten oder eine Prüfung abzulegen, brauchen wir unseren Verstand. Doch der Verstand hilft nicht nur, er kann uns auch sehr ausbremsen. Da die meisten Menschen denken, sie seien ihr Verstand oder sie besäßen diesen Verstand, kommen Probleme auf.</p>
<p>Was wir als Verstand bezeichnen, ist tatsächlich nichts als eine Abfolge von Gedanken. Diese Gedanken sind an sich substanzlos und kommen eher zufällig als absichtsvoll in unseren Kopf. Erst, wenn wir den Gedanken eine große Bedeutung beimessen, bekommen sie Macht über uns. Der Gedanke „Ich schaffe das nicht!“ ist völlig unbedeutend. Wer jedoch diesem Gedanken glaubt, geht ihm auf den Leim. Dies ist der eine Aspekt.</p>
<h3>Aus Erfahrungen werden Muster</h3>
<p>Der andere Aspekt hat mit unseren persönlichen Mustern zu tun. Diese stammen aus den Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens gesammelt haben. Jeder hat es bestimmt schon einmal erfahren, von seinen Spielkameraden ausgelacht oder lächerlich gemacht worden zu sein. Aber auch jede andere Erfahrung, die die eigene Selbstsicherheit schwächt, trägt zum Lampenfieber bei. Diese Erlebnisse ließen Muster zurück, sofern sie nicht adäquat aufgefangen wurden. Und das ist wohl in den meisten solcher typischen Lebenssituationen eher selten der Fall.</p>
<p>In bestimmten Situationen rasten diese Muster ein und setzen einen automatischen Prozess in Gang: Da wird der Top-Manager vor großem Publikum plötzlich wieder zum schwitzenden Pennäler, der kein Wort herausbringt. Oder der Einser-Student versagt im abschließenden Examen, weil das eigentlich vorhandene Wissen einer gähnenden Leere gewichen ist.</p>
<h3>Wie kann Lampenfieber gezielt angegangen werden?</h3>
<p>Natürlich sollten Sie für die Prüfung oder den Vortrag fachlich gut vorbereitet sein. Das gibt Sicherheit. Darüber hinaus leuchtet es ein, dass wiederholtes Halten von Vorträgen übt und das Lampenfieber jedes Mal etwas reduziert. Möchten Sie das Thema Lampenfieber gezielt angehen, leiden trotz Routine immer noch darunter oder wollen sich auf ein wichtiges Ereignis gut vorbereiten, ist die Anwendung von mentalen Methoden oft sehr wirkungsvoll.</p>
<p>Hierbei würde ich grundsätzlich zwei Ansätze vorschlagen: Zum einen sollten Sie Ihre sabotierenden Muster aus der Vergangenheit auflösen. Zum anderen sollten Sie lernen und üben, einen Standpunkt einzunehmen, der es Ihnen ermöglicht, den Verstand zu beruhigen und der Ihnen Sicherheit gibt. Schauen wir uns beides genauer an:</p>
<h3>1. Sabotierende Muster auflösen mit wirkungsvollen Techniken</h3>
<p>In den letzten Jahrzehnten verbreitete sich eine ganze Reihe von Methoden, die es ermöglichen, <a href="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/uberzeugungen/">persönliche Muster</a> sehr wirkungsvoll und mit einem relativ geringen Aufwand aufzulösen oder zu ändern. Dies kann nur funktionieren, wenn alle drei Aspekte des Musters berücksichtigt werden. Es müssen die mentale, emotional und energetische (bzw. neuronale) Ebene einbezogen werden. Dies ist zum Beispiel der Grund, warum „positives Denken“ nicht viel nutzt. Es setzt nur auf der mentalen Ebene an und bewirkt daher auf den anderen beiden gar nichts.</p>
<p>Eine meiner bevorzugten Methoden ist die PeD (Psychoenergetische Deprogrammierung). Diese beschreibe ich <a href="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/die-methode-einfuhrung/">hier</a> ausführlich, inklusive der <a href="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/die-methode-anleitung/">Anleitung</a>. Beobachten Sie sich dazu selbst genau! Welche Symptome treten bei Ihnen im Fall von Lampenfieber oder Prüfungsangst auf? Bearbeiten Sie diese Schicht für Schicht, bis das Muster verschwunden ist und die entspannter in Präsentationen oder Prüfungen gehen können.</p>
<h3>2. Einen sicheren Standpunkt finden</h3>
<p>Einen sicheren Standpunkt vermittelt Ihnen das Klare Sehen. Es vermindert die Identifikation mit sich selbst als Person. Das bringt eine gute Portion Gelassenheit mit sich und ermöglicht es, die Dinge zu als das zu sehen, was sie tatsächlich sind.</p>
<p>Dadurch wird die Möglichkeit, sich in Dramen zu verwickeln, massiv reduziert. Zudem stellen Sie bei der Übung sicherlich fest, dass sich Ihre Gedanken vermindern oder gar ganz zu Ruhe kommen. Keine Gedanken, kein Problem. Hier ist die <a href="https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/annaherung/">Anleitung zum Klaren Sehen</a>.</p>
<h3>Fazit: Ihr Verstand kann gar nicht anders, wenn &#8230;</h3>
<p>Sicher sind die vorgeschlagenen Ansätze nichts, was man mal eben so macht. Aber Sie wollen ja vermutlich nachhaltige Ergebnisse erzielen. Beide brauchen Zeit, Übung und Commitment. Ist das vorhanden, werden sie sehr sicher dabei helfen, Ihr Lampenfieber zu überwinden.</p>
<p>Wenn Sie diese Methoden regelmäßig anwenden, dann kann Ihr Verstand gar nicht anders, als mit dem Drama aufzuhören und das zu tun, was seine Aufgabe ist: das richtige Wissen zur richtigen Zeit zu liefern und Sie ansonsten in Ruhe zu lassen.</p>
<p>___</p>
<p><em><span style="color: #808080;"><a style="color: #808080;" href="http://www.lvq.de/karriere-blog/2015/08/27/blogparade-gegen-lampenfieber-und-pruefungsangst-lampenfiebertipps/" target="_blank" rel="noopener">Mit diesem Beitrag beteilige ich mich an der Blogparade gegen Lampenfieber und Prüfungsangst der LVQ. </a></span></em></p>
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		<title>Realität gestalten</title>
		<link>https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/realitat-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 13:21:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2. Paradigma]]></category>
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					<description><![CDATA[Im zweiten Paradigma gehen wir davon aus, dass Realität gestaltbar ist. Wir sind nicht Opfer des Schicksals, sondern deren aktive Gestalter. Die meisten unbewusst,  manche bewusst. Die unbewussten Gestalter gehören dem ersten Paradigma an. Sie kennen die grundlegenden Prinzipien des Bewusstseins nicht und sind daher ihrem Schicksal ausgeliefert, kämpfen um die Erfüllung ihrer Bedürfnisse oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im zweiten Paradigma gehen wir davon aus, dass Realität gestaltbar ist. Wir sind nicht Opfer des Schicksals, sondern deren aktive Gestalter. Die meisten unbewusst,  manche bewusst. Die unbewussten Gestalter gehören dem ersten Paradigma an. Sie kennen die grundlegenden Prinzipien des Bewusstseins nicht und sind daher ihrem Schicksal ausgeliefert, kämpfen um die Erfüllung ihrer Bedürfnisse oder erschaffen immer wieder unerwünschte Ereignisse. Hier schauen wir uns nun an, wie es anders gehen kann. Wie wir unser Leben selbst bestimmen können. Und das bezogen auf jeden beliebigen Lebensbereich.</p>
<p><span id="more-496"></span>Es gibt einige wenige Prinzipien, die man kennen muss, um Realität zu kreieren. Das erste, das wichtigste ist, zu wissen, dass die eignen Überzeugungen, dass, was wir für gewiss halten, sich in unserem Leben als Realität wiederspiegeln. Ich muss also meine Überzeugungen ändern, um meine Realität zu ändern. Das zweite, was ich wissen muss, ist, dass die Vergangenheit, aus sich selbst heraus, keinen Einfluss auf mich hat. Es sei denn, ich gebe ihr die Macht im Jetzt auf mich einzuwirken. Das dritte ist, die volle Verantwortung für sich und das eigene Erleben zu übernehmen.</p>
<h3>Verantwortung</h3>
<p>Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen heißt, die Schuld oder die Ursache nicht bei anderen Menschen zu suchen, sondern bei sich selber. Sie, und nur Sie, bestimmen, was in Ihrem Leben geschieht oder nicht. Das tun Sie unbewusst oder nicht. Selbst, wenn Sie scheinbar Opfer von jemand anderem geworden sind, überprüfen Sie bei sich selber, was Sie zu dieser Situation beigetragen haben, so dass dies geschehen konnte.</p>
<p>Natürlich können Sie Ihr juristisches Recht einfordern und Wiedergutmachung verlangen. Doch auf der persönlichen Ebene ändert sich dadurch nichts. Erst, wenn Sie Ihre eigenen Muster aufgelöst haben, die die Situation herbeigeführt haben, werden Sie sich von dem Ereignis befreit fühlen und sich sicher sein können, dass dies so nicht wieder geschieht.</p>
<p>Werden Sie beispielsweise bei einem Verkehrsunfall verletzt an dem der andere die Schuld zu tragen scheint, könnte zum Beispiel die Überzeugung, dass Sie Strafe verdienen („Ich bin schuld, dass Mutter gestorben ist.“) oder selbstsabotierende Muster („Ich bin nicht gut genug, um Erfolg zu haben.“) die Ursache sein.</p>
<p>Um solche Überzeugungen zu finden, bedarf es ein wenig Mut und Selbstehrlichkeit. Die Bereitschaft sich diese einzugestehen und hinzuschauen ist unerlässlich, wenn Sie Ihr Leben wirklich ändern wollen. Muster, die Probleme schaffen, sind selten von heiterer Natur. Doch Ihre Erfolge, die sich einstellen, wenn Sie sich konsequent mit Ihrer Realität konfrontieren, werden Sie stärken und weiter ermutigen. Veränderungen liegen nie in der Komfortzone.</p>
<h3>Vergangenheit</h3>
<p>Viele Menschen die Probleme und Misserfolg in ihrem Leben haben, suchen häufig die Ursache dafür in Ihrer Vergangenheit. „Ich hatte eine schwere Kindheit.“ „Mein Vater war ein Säufer.“ „Mein Onkel hat mich immer unterdrückt.“ „Meine Mutter hat mir keine Luft zum Atmen gelassen.“ Oder so ähnlich.</p>
<p>Merken Sie sich unbedingt folgendes: Die Vergangenheit existiert nicht und hat somit keinen Einfluss auf Ihr Leben! Es sei denn, SIE geben ihr die Macht dazu. Das tun Sie, wenn Sie Ihre Vergangenheit dazu benutzen, Ihre Misserfolge, Fehlschläge, Fehlverhalten, Unglück oder sonst was zu erklären. Oder Sie halten an der Vergangenheit fest, da die bekannte Hölle sicherer scheint, als der unbekannte Himmel. Nichts zu ändern ist meistens bequemer.</p>
<p>Manche benutzen Ihre Vergangenheit dazu, eine Rechtfertigung zu haben, um keine Verantwortung übernehmen zu müssen. „Meine Eltern haben mich nie gefördert.“ „Ich war so lange krank.“ „Ich kann Männern nicht trauen, da mein Vater mich missbraucht hat.“ So etwas kann geschehen, doch es ist meistens schon lange vorbei und überlebt. Aktuell ist dies nicht mehr Bestandteil Ihres Lebens. Sie unterliegen nicht mehr denjenigen, die früher überlegenen waren und die Macht hatten. Nun können Sie Verantwortung übernehmen und Ihr Leben in die Hand nehmen. Die Vergangenheit existiert nicht. Wenn doch, dann ausschließlich in Ihrem Kopf.</p>
<p>Natürlich hinterlassen schmerzhafte und verletzende Erlebnisse Spuren. Doch diese Spuren lassen sich bearbeiten und endgültig auflösen, so dass Sie lediglich als integrierte Erinnerungen, nicht jedoch schmerzhaft oder begrenzend bleiben. Auch wenn es unmöglich erscheint. Auch wenn Sie noch so überwältigt waren. Erlebnisse prägen Überzeugungen, welche wiederum mit einer Art Energiefeld versehen sind. Daher reicht es nicht, intellektuell zu erkennen und Klarheit darüber zu bekommen, was geschehen ist und warum. Auch die energetischen Strukturen wollen erlöst werden. PeD, zum Beispiel, ist eine wundervolle Methode dazu.</p>
<h3>Überzeugungen</h3>
<p>Gewissheit gibt Überzeugungen Macht. Was Sie für wahr halten, bestimmt Ihre Gedanken, Gefühle, Handlungen, Empfindungen und die Menschen, die Ihnen begegnen. Man könnte auch sagen, Ihre gesamte erlebte Realität. Es ist selbstverständlich, dass wir natürlich auch höheren Gesetzmäßigkeiten unterworfen sind, wie zum Beispiel den Naturgesetzen. Es gibt Menschen, die etwas anderes sagen, doch ich bin noch niemandem begegnet, der sich spontan, ohne Hilfsgeräte, in die Luft erheben konnte. Aber wer weiß… Bleiben wir bei den Belangen eines Lebens innerhalb normaler Parameter.</p>
<p>Sie bekommen sehr leicht heraus, welche Überzeugen Sie haben, indem sie sich anschauen, was Sie erleben. Erleben Sie Erfreuliches, dann herrscht wohl eine Übereinstimmung von Wunsch und Realität vor. Erleben Sie weniger erfreuliches, dann tragen Sie Überzeugungen mit sich herum, die nicht mit dem übereinstimmen, was Sie erleben wollen. In dem Fall notieren Sie am besten das, was Sie erleben in einem kurzen, prägnanten Satz in der Ich-Form. Zum Beispiel: „Immer, wenn ich vor einer Gruppe spreche, werde ich unsicher und fange an zu stottern.“</p>
<p>Vorgehensweise 1: Notieren Sie einen kurzen, prägnanten Satz in der Ich-Form, der beschreibt, was Sie erleben möchten. Zum Beispiel: „Ich spreche sicher und gelassen vor Gruppen.“ Nun sagen Sie sich den Satz und schauen Sie, was der Satz in Ihnen auslöst. Es können Zweifel, unangenehme Gefühle, Gedanken, Bewertungen oder was immer sein. Lösen Sie das, was auftaucht, nun mit PeD (Psychoenergetische Deprogrammierung, Artikel Die Methode, Einführung und Anleitung) oder mit ADP (Automatische Deprogrammierung, Artikel Weitere Methoden Teil 1) auf. Machen Sie damit so lange weiter, bis Ihre beschränkenden Muster verschwunden sind oder bis die gewünschte Realität eingetreten ist. Das heißt, sie können frei und ungehemmt vor einer Gruppe sprechen. Wie lange das dauert hängt natürlich von der Komplexität Ihres Themas ab. Es kann sein, dass sich schnell Erfolge zeigen. Es können sich auch Nebenthemen zeigen, die dann auf gleiche Weise bearbeitet werden können. Es lohnt sich auf jeden Fall dran zu bleiben.</p>
<p>Vorgehensweise 2: Sagen Sie sich den Satz, der das Problem beschreibt („Immer, wenn ich vor einer Gruppe spreche, werde ich unsicher und fange an zu stottern.“) mehrfach und fühlen Sie sich in ihn hinein. Tun Sie das am besten ungestört an einem ruhigen Ort. Lassen Sie sich von Ihren Gefühlen in die Vergangenheit leiten und schauen Sie, wann Sie so etwas schon einmal, so oder ähnlich, erlebt haben. Es muss sich nicht um eine identische Situation handeln. Überprüfen Sie, ob Ihr Empfinden zu der Situation passt. Meistens sind die im Zusammenhang mit einem Problem erinnerten Situationen unangenehm oder gar schmerzhaft. Begeben Sie sich mit Gefühl und Gedanken in diese Situation hinein und erleben Sie sie mit möglichst wenig Bewertung und Widerstand. Nun lösen Sie das Erlebte mit PeD oder ADP auf. Machen Sie damit so lange weiter, bis die unerwünschte Realität aus Ihrem Leben verschwunden ist.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Annäherung</title>
		<link>https://ulrich-heister.de/bewusstseinsblog/annaherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Heister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 14:18:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[3. Paradigma]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie wir im letzten Artikel gesehen haben, hat die Person es nicht im Griff Befreiung zu erreichen. Die Person, es ist ihre Natur, versteht sich von ihrer Umwelt getrennt. Sie kann nicht anders. Dieser Umstand ist, wie die Person selber, eine Vorstellung, ein Gedanke, eine Idee. Mehr nicht. Wie kann denn nun diese so fest [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir im letzten Artikel gesehen haben, hat die Person es nicht im Griff Befreiung zu erreichen. Die Person, es ist ihre Natur, versteht sich von ihrer Umwelt getrennt. Sie kann nicht anders. Dieser Umstand ist, wie die Person selber, eine Vorstellung, ein Gedanke, eine Idee. Mehr nicht. Wie kann denn nun diese so fest zementierte Verwicklung durchschaut werden? Wie können Sie erkennen, was Sie wirklich sind, oder sich dem wenigstens annähern?</p>
<p><span id="more-450"></span>Menschen wenden sich Religionen zu, gehen auf eine spirituelle Suche, besuchen Selbsterfahrungsseminare, nehmen jahrelang Therapiesitzungen und tun die abgedrehtesten Dinge, um sich selbst zu finden oder um herauszufinden, was das Ganze hier soll. So, wie ich es auch tat. Wir neigen dazu, Erklärungen zu suchen, damit wir die Geschehnisse um uns herum kontrollieren können und der verletzlichen Person die wir sind, Sicherheit zu geben. Erstaunliche und hochinteressante philosophische, wissenschaftliche, esoterische oder religiöse Modelle entstehen, die den Verstand  zufrieden stellen sollen. Ganze Kulturen gründen auf ihnen. Sie sind Abstraktionen, die mit dem, was wirklich ist, nichts zu tun haben.</p>
<p>Was wirklich ist, was wir wirklich sind, ist ganz offensichtlich. Wir wissen es und haben es immer gewusst, nur vergessen zu sehen. Wir brauchen keine gedanklichen Konstruktionen, um es wahrnehmen zu können. Diese sind eher hinderlich. Es geht ganz leicht und jederzeit. Wir brauchen nur zu sehen, was jetzt, unmittelbar ist. Es handelt sich um eine subjektive Sicht, die sich nicht beweisen lässt oder jemand anderen zu erklären ist. Wir müssen nur unsere Aufmerksamkeit umkehren.</p>
<p>Das scheint schlicht, doch es ist folgenschwer. Es gibt Menschen, deren Selbst- und Weltbild dadurch zusammengebrochen ist. Für manche ist es schmerzhaft zu erkennen, dass sie ein Leben lang auf der falschen Spur waren oder ihre ganzen Bemühungen nicht nötig gewesen wären. Letztendlich, wenn die Bereitschaft wächst zu sehen, stellt sich Lebensfreude, Leichtigkeit, ein stilles Erstaunen oder so etwas in der Art ein.</p>
<p>Meistens stellt sich das Erkennen sofort ein. Es ist nicht möglich, es Stück für Stück zu bekommen. Wenn es da ist, ist es ganz da. Und wenn es einmal gesehen wurde, gibt es keine Zweifel mehr und es ist leicht wiederzufinden. Der Verstand versucht dagegen zu argumentieren. Das kann es nicht sein. Zu einfach. Es ist eine Sinnestäuschung. Das soll ich sein? Verlassen Sie sich auf Ihre unmittelbare Wahrnehmung. Dies ist Ihre Realität. Gedanken sind lediglich eine Erscheinung darin. Da unser wahres Sein so offensichtlich ist, ist natürlich auch das Mittel, dessen wir uns bedienen sehr simpel. Also los:</p>
<h3>Klares Sehen</h3>
<p>Lesen Sie die Anleitung zu diesem Experiment zuerst und führen Sie sie dann durch.</p>
<p>Anleitung:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Am besten, Sie setzen sich hin. Zeigen Sie mit Ihrem Zeigefinger auf einen beliebigen Gegenstand vor Ihnen. Der Zeigefinger unterstützt bei diesem Experiment die Ausrichtung der Aufmerksamkeit. Später brauchen Sie ihn nicht mehr. Schauen Sie sich den Gegenstand an. Sehen Sie seine Form, Farbe, Struktur und Oberfläche.Wählen Sie nun einen anderen Gegenstand. Zeigen Sie mit Ihrem Finger darauf. Schauen Sie sich den Gegenstand an. Sehen Sie seine Form, Farbe, Struktur und Oberfläche. Nun zeigen Sie auf den Fußboden. Sehen Sie seine Form, Farbe, Struktur und Oberfläche. Nun zeigen Sie auf einen Ihrer Füße. Sehen Sie ihre Form, Farbe, Struktur und Oberfläche. Zeigen Sie auf eines Ihrer Knie. Sehen Sie seine Form, Farbe, Struktur und Oberfläche. Zeigen Sie nun auf Ihren Bauch. Sehen Sie seine Form, Farbe, Struktur und Oberfläche. Zeigen Sie auf Ihre Brust. Sehen Sie ihre Form, Farbe, Struktur und Oberfläche.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Nun zeigen Sie bitte dorthin, wo andere Ihr Gesicht sehen. Was nehmen Sie dort wahr? Gibt es hier eine Form? Eine Struktur? Eine Oberfläche? Eine Farbe? Stellen Sie sich nicht vor, was andere dort sehen. Erinnern Sie sich nicht, was Sie im Spiegel sehen. Was ist genau jetzt aus Ihrer unmittelbaren Wahrnehmung dort, wo andere Ihr Gesicht sehen? Schauen Sie. Wenden Sie Ihre Aufmerksamkeit, die üblicherweise von innen nach außen gerichtet ist, um 180° um. Was sehen Sie?</em></p>
<p>Ich sehe dort Nichts. Leere. Einen offenen, wahrnehmenden Raum. Gewahrsein. Erlauben Sie sich dies auch zu sehen. Bei jedem Menschen ist das so. Das ist es. Das sind Sie. Leerer, gewahrer Raum. Stille. Das ist Ihr wahres Wesen. Niemand da. Keiner zu Hause. Lassen Sie sich Zeit. Genießen Sie dieses neue Gewahrsein von sich selber.</p>
<p>Ich gehe davon aus, dass Sie Erleichterung spüren. Vielleicht eine stille Freude. Wahrscheinlich sind sogar Ihre Gedanken zum Erliegen gekommen. Sie sind einfach gewahr. Möglicherweise erscheint Ihnen Ihre Umgebung bunter, lebendiger und friedlicher. Falls Sie den Raum nicht halten können, wiederholen Sie das Experiment einfach immer wieder. Jedes Mal wir Ihnen klarer, um was es geht. Jedes Mal erweitert sich Ihr Verständnis und der Raum wird weiter.</p>
<p>Im Verstand entstehen viele Fragen. Sehen Sie. Mehr ist nicht nötig. Und fühlen Sie, wie sich das Sehen anfühlt.</p>
<p>Ein weiteres Experiment: Nehmen Sie eine Pappröhre, auf der Alufolie oder Haushaltspapiertücher aufgewickelt waren. Mit der Röhre ist es leichter, die Aufmerksamkeit umzukehren. Halten Sie sich die Röhre vor ein Auge und schließen Sie das andere. Schauen Sie. An dem einen Ende der Röhre sehen sie einen kleinen Ausschnitt Ihrer Umgebung. Was sehen Sie an Ihrem Ende? Leere. Nichts.</p>
<p>Oder nehmen Sie eine Papiertüte. Schneiden Sie den Boden heraus. Setzen Sie sich die Tüte auf Ihr Gesicht und bitten Sie einen Freund oder eine Freundin, sein Gesicht in das andere Ende der Tüte zu stecken. Wie viele Gesichter sehen Sie in der Tüte? Was ist an Ihrem Ende der Tüte? Gesicht zu Nichtgesicht.</p>
<p>Ist das nicht erstaunlich? Ist das nicht der Hammer schlechthin? Naja, Ihr aufgeklärter, konditionierter Verstand mag sich schwer tun. Doch erkennen Sie, dass Ihr Verstand und diese Gedanken lediglich spontane Erscheinungen in dem Raum sind, den sie soeben entdeckt haben.</p>
<p>Dieser Raum hat nichts mit dem Sehsinn zu tun, den wir als Zugang zu ihm benutzen. Seien Sie sich des Raumes gewahr, indem Sie die Aufmerksamkeit umkehren. Wenn Sie sich des Raumes gewahr sind, schließen Sie die Augen. Nun versuchen Sie herauszufinden, wo dieser Raum seine Grenzen hat. Möglicherweise haben Sie den Eindruck, die Grenzen stimmen mit Ihren Körpergrenzen, der Haut, überein. Das ist Konditionierung. Schauen Sie noch einmal hin. Genau. Der Raum ist grenzenlos. Befinden sich nicht nur Ihre Körperempfindungen, sondern auch alle Geräusche in diesem Raum? Nun öffnen Sie wieder Ihre Augen. Befindet sich nicht sogar alles, was Sie sehen, in diesem Raum? Leere gefüllt mit Allem. In Ihrem wahren Sein sind Sie all das. Ganzheit.</p>
<p>Ich weiß, das weicht etwas von unserer normalen Sicht der Dinge ab. Das ist zunächst etwas fremd. Wenn es Ihnen nicht gefällt vergessen Sie es wieder (falls das geht), ansonsten richten Sie einfach immer wieder Ihre Aufmerksamkeit auf den Raum. Was ist das, was Sie bisher als Ihre Person betrachtet haben?</p>
<h3>Zweiwegesehen</h3>
<p>Nun erweitern wir das erste Experiment ein klein wenig. Zeigen Sie mit einem Zeigefinger auf einen Gegenstand in Ihrer Umgebung. Betrachten Sie seine Form, Oberfläche, Farbe und so weiter. Nun zeigen Sie mit dem Zeigefinger der anderen Hand dahin, wo andere Ihr Gesicht sehen. Vergegenwärtigen Sie sich den leeren, gewahren Raum. Nun halten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf beides: den Gegenstand und auf den leeren, gewahren Raum. Nun nehmen Sie die Zeigefinger weg. Seinen Sie sich dessen gewahr, was Sie alles sehen und halten Sie die Aufmerksamkeit auf den leeren Raum. Verringern Sie die Anstrengung, mit der Sie das tun. Es ist mühelos. Es war schon immer so. Nur waren Sie sich nicht klar, wer sieht. Sie dachten, es sei die Person gewesen. Seien Sie sich bewusst, bewusst zu sein. Fühlt sich das nicht sehr lebendig an?</p>
<p>Sie können dies auch tun, während Sie diesen Text lesen. Schauen Sie auf Ihren Monitor oder den Ausdruck in Ihrer Hand. Nun richten Sie Ihre Aufmerksamkeit in die umgekehrte Richtung und seien Sie sich gleichzeitig des Raumes gewahr.</p>
<p>Sie können das Zweiwegesehen immer haben. Zum Beispiel, wenn Sie mit anderen Menschen zusammen sind. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Menschen vor Ihnen und seien Sie sich des leeren Raumes gewahr. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit gleichzeitig nach innen und außen. Wie viele Menschen sind in dem Raum? Nicht objektiv, sondern aus Ihrer ganz privaten Sicht? Falls Sie sich streiten, wer streitet sich mit wem, während Sie klar sehen?</p>
<p>Nun, wer oder was sind Sie? Wo sind Sie? Ist das nicht wundervoll? Das ist der ultimative, ewige, grenzenlose Standpunkt, aus dem heraus sich alle Erscheinungen entfalten. Was meinen Sie? Hat jeder Mensch seinen eigenen gewahren Raum? Natürlich nicht. Alles und jeder, der wahrnimmt, tut dies aus diesem einen gewahren Raum heraus.</p>
<p>Ihre Konditionierungen werden Sie immer wieder in die Person zurückziehen. Gerade in emotional geladenen Situationen. Wenn Sie sich jedoch immer wieder an den ultimativen Standpunkt, den leeren Raum erinnern und sich in ihn versetzen, wird er zu Ihrer natürlichen Daseinsform. Ihre Umgebung wird sich magisch verändern. Wie wir wissen, ist unsere Umgebung ein unmittelbarer Spiegel unserer Überzeugungen. Was ist, wenn da keine Überzeugungen, keine Gedanken, keine Bewertungen mehr sind?</p>
<p>Klares Sehen ist keine Befreiung, denn es ist noch jemand da, der klar sieht. Es ist aber so nah dran, wie es vom Standpunkt der Person überhaupt möglich ist. Versuchen Sie folgendes: Aktivieren Sie Ihr Zweiwegesehen. Lassen Sie nun denjenigen los, der sieht. Ok, gut, ich weiß, kann nicht klappen. Die Person kann eben gar nichts tun. Wie könnte eine Vorstellung sich selbst loslassen? Einen Versuch war es aber wert, oder? Und wer weiß, vielleicht irgendwann…</p>
<p>Es ist nicht nötig, ja sogar unmöglich, das Ego zu überwinden. Ihr Ego ist eine beliebige, unpersönliche Erscheinung im gewahren Raum, wie alle anderen Erscheinungen auch. Der gewahre Raum integriert alles. Sie wissen nun, wer sie wirklich sind. Das Klare Sehen ist ein wunderbarer Weg, um zu erkennen, wer wir wirklich sind und um unsere wahre Natur zu erleben. Im nächsten Artikel befassen wir uns damit, welche Folgen das Klaren Sehens für unser Selbstverständnis hat.</p>
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